Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Wussten Sie?

Wir verbringen ca. 90 % des Tages in Innenräumen und oft ist die Luftqualität im Raum deutlich schlechter als die der Außenluft. 

Gründe hierfür sind: Schadstoffe in der Raumluft, zu hohe Feuchtigkeit und fehlender Abtransport dieser Belastung durch energieeffizientes Bauen.

Nur eine intenstive Fensterlüftung alle 2 Stunden würde die schlechte Raumluft ausreichend durch Frischluft austauschen. Da dies laut aktuellen Gerichtsurteilen unzumutbar für jeden Bewohner ist, macht die neue Bauweise eine Lüftungsanlage unumgänglich, um gesundheitliche Auswirkungen zu verhindern. Dezentrale Lüftungsanlagen sorgen dabei zusätzlich noch zur Speicherung von bis zu 93% der Heizenergie.
So geht die Wärme trotz Luftaustausch nicht verloren und Sie reduzieren damit Ihre Heizkosten effektiv, was die Anschaffungskosten für Ihre Lüftungsanlage mit der Zeit amortisiert (Kosten für Lüftung). 

Keine Lüftungsanlage - Welchen Einfluss hat schlechte Raumluft auf die Gesundheit?

Lüften Sie nicht regelmäßig, sinkt rapide die Luftqualität in Ihren Räumen. Sind mehrere Personen in einem Raum oder ist der Raum kleiner, geht die Luftqualität noch schneller verloren und die Kohlendioxidkonzentration steigt. Dabei macht zu viel CO2 krank. Hinweis: Als CO2 -Höchstdosis werden unter 1.000 ppm ("Parts per million“) genannt. Oft ist die Belastung aber um die 2500 ppm, gerade in Großstädten.

Steigt die CO2-Belastung, nimmt gleichzeitig die Anzahl verschiedener Keime zu. Neben Kohlendioxid gibt es weitere Schadstoffe, die die Atemluft belasten: Besonders häufig treten in Innenräumen schädliche Stoffe von Textilien, Tapeten und Möbeln oder Feinstaub auf. Falls Sie nicht genügend lüften, setzen Sie sich und Ihre Familie diesen Stoffen vermehrt aus und riskieren gesundheitliche Einschränkungen.

Auswirkungen schlechter Luftqualität auf einen Blick:

  • Verschlimmerung von Allergie- und Asthmasymptomen sowie Neurodermitis
  • Schimmelbildung durch zu hohe Feuchtigkeit
  • Angriff der Bausubstanz
  • Unwohlsein & Übelkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schnellere Verbreitung von Krankheitskeimen

Eine saubere Raumluft ist notwendig für nachhaltige Gesundheit! Denn sie treibt unseren gesamten Körper an und gelangt über die Atmung in jedes Organ. Täglich pumpen wir ca. 17.000 mal 0,5 Liter Luft durch unsere Lungen. Bei ca. 22.000 Atemzügen am Tag kommen 16 kg Sauerstoff zusammen.

Luftbude-Tipp: Durch eine hohe Luftqualität steigt Arbeitsleistung und Wohlbefinden. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt permanent für ein gesundes Raumklima, die passende Luftfeuchtigkeit und weniger Krankheitserreger in Ihrem Zuhause.

Das macht eine gesunde Raumluft aus:

  • Von Schadstoffen freie Luft
  • Behagliche Temperatur von 20 bis 22° C
  • Geringe Luftfeuchte von 30 bis 45 % relativer Feuchtigkeit

Luftbude Wegweiser

  • Der Produkt-Vergleich 2021
  • Vorsicht vor den Leistungsdaten
  • So verhindern Sie laute Lüfter
  • Diese Kosten entstehen tatsächlich
  • Praxiserfahrung – was hat sich bewährt?
  • Verhindern Sie diese Planungs- & Montagefehler
Doch nicht nur Schadstoffe sind problematisch. Auch ein zu hoher Feuchtigkeitsanteil in der Raumluft mindert das Wohlgefühl und schädigt außerdem die Bausubstanz Ihrer Immobilie. In einem 4-Personenhaushalt entsteht beispielsweise eine tägliche Wasserdampfmenge von 6.000 bis 12.000 Gramm. Ist der Abtransport der Feuchtigkeit nicht gewährleistet, entstehen Feuchteschäden, die die Bausubstanz angreifen:
  • Taupunktunterschreitung
  • Wärmebrücken: z.B. durch Tauwasser auf kalten Oberflächen
  • Zu hohe Luftfeuchtigkeit

Wie wird diese Feuchtigkeit abgetragen, wenn die Fenster geschlossen sind? Oder anders gefragt: kann eine Wand atmen? Die Wandatmung wird oft als Dampfdiffusion bzw. Feuchtetransport durch die Außenwand beschrieben. Inwieweit diese Feuchtigkeit über die Außenwände entweichen kann, zeigt die folgende Abbildung.

Außentemperatur in °C Feuchtigkeitdie über die Außenwand abgegeben wird [g/h] Feuchtigkeitdie durch Luftwechsel abgegeben wird [g/h]
-20 5 = 1,2 % 436
-10 4,8 = 1,3 % 378
0 3,2 = 1,3 % 242
10 0,4 = 2,6 % 15

Ein Luftwechsel ist also zwingend notwendig, um Feuchtigkeit ausreichend abzutransportieren und so Schimmel vorzubeugen – vor allem in kälteren Jahreszeiten. Aber wie verhält sich der Feuchteentzug durch Luftwechsel? Wir vergleichen die Fensterlüftung mit einer Lüftungsanlage:

 Fensterlüftung (bei 3 Lüftungen pro Tag)Lüftungsanlage (bei kontinuierlichem Betrieb)
Abtragen Wasserdampf pro Lüftungseinheit 900 – 1.500 g pro Lüftungsvorgang 300 – 500 g pro Stunde
Abtragen Wasserdampf pro Tag 2.700 – 4.500 g 7.200 – 12.000 g

Bis zu 9.300 g mehr Feuchtigkeit kann täglich mit einer Lüftungsanlage abgetragen werden.

Beachten Sie außerdem: Je besser der energetische Standard der Immobilie ist, desto höher ist der Anteil an Lüftungsverlust ohne eine Lüftungsanlage. Damit Sie diese Verluste reduzieren können, sollten Sie auf eine kontrollierte Lüftungsanlage aus dezentralen Lüftungsgeräten setzen.

Zu viel Feuchtigkeit und eine Schimmelbelastung sind ein verbreitetes Problem. Nach einer repräsentativen Umfragen von immowelt.de geben 17 % der deutschen Haushalte an, dass in mindestens einem Raum Schimmel bei ihnen auftritt. Bei 38 % der Fälle ist das Schlafzimmer betroffen, bei 55 % das Badezimmer. Die Häufigkeit der Schimmelbildung im Bad zeigt, dass besonders in diesen Räumen ein Luftwechsel stattfinden muss. Hier entstehen häufiger Feuchtespitzen: Wasserdampf nach einem warmen Bad oder einer Dusche und trocknende Wäsche - diese Feuchtigkeit muss kontinuierlich abgetragen werden.

Achtung: In Deutschland leben einer Studie zur Folge mindestens 7 % der Kinder in einer Schimmelwohnung.

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung: So profitieren Sie von einer dezentralen Anlage

Eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bringt schnell, unkompliziert und automatisch eine hohe Luftqualität. Dabei sind die Frischluft-Wärmetauscher effizient und sehr ökonomisch. Denn Heizenergie geht nicht verloren, sondern wird in einem Keramikspeicher gespeichert und wiederverwendet. Wird die verbrauchte Raumluft aus dem Raum abtransportiert, geben die dezentralen Lüfter die Heizwärme an den Keramikspeicher ab. Strömt Frischluft nun in den Keramikspeicher zurück, wird diese Luft erwärmt.
Spartipp: Durch die regenerative Ressourcennutzung bleiben bis zu 93 % der Heizenergie im Raum dauerhaft erhalten – es muss weniger geheizt werden.
Sie können Ihre Lüftungsanlage sowohl bei einem Neubau unkompliziert einbauen als auch bei Ihrer Sanierung nachrüsten. Sollten Sie Hilfe bei der Planung oder der Montage haben, geben unsere entsprechenden Ratgeber eine Orientierung. Mit Hilfe spezieller Filter sorgt Ihre Lüftungsanlage für angenehm saubere Raumluft ganz ohne Zugluft. Nutzen Sie hierfür beispielsweise Lüftungsgeräte mit Pollen- und Feinstaubfilter für Allergiker. Aktivkohlefilter und Feinfilter reinigen hingegen die einströmende Luft von Gerüchen. Um Ihre Lüftungsanlage weiter zu individualisieren, sind Regler notwendig. Mit diesen Reglern stimmen Sie Ihre dezentrale Lüftungsanlage auf Ihre Vorlieben ab. Beispielsweise mit einer Zeitschaltuhr: So legen Sie Ruhezeiten mit einer geringeren Lüftungsintensität fest. Das ist besonders für Schlaf- und Kinderzimmer zu empfehlen. Da die Lüftung in dem eingestellten Zeitraum auf niedrigster Stufe läuft, können Sie und Ihre Kinder ungestört einschlafen. Eine weitere Möglichkeit sind Sensoren, die automatisch einen Feuchtigkeits- oder CO2-Anstieg bemerken und bedarfsgerecht die Lüftungsintensität und -dauer steuern. Besonders in Feuchträumen wie dem Badezimmer oder der Küche sind derartige Sensoren empfehlenswert. Sie möchten mehrere Räume gleich belüften? Dann hilft Ihnen ein intelligentes Reglersystem verschiedene Lüftungszonen im Haus zu definieren. Und steht Ihr Haus in einer Region mit hohem Winddruck, können Sie mit Windschutzblockern die Geräuschentwicklung durch den einströmenden Luftdruck reduzieren (Lüftungssteuerung).
Hinweis: Profitieren Sie auch finanziell von Ihrer Lüftungsanlage und nutzen Sie die Förderprogramme der KfW.
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Inventer iV14 Zero Komplettset
Alle Themen im Überblick: 0) Sets im Überblick1) Produktinformationen2) Schallschutz Inventer iV14 Zero3) Druckstabilität Inventer iV14 Zero4) Der Allrounder Inventer iV14 Zero im Überblick5) Einbau im Neubau6) Zubehör im Überblick7) Technische Werte8) Downloads Die Sets des Inventer iV14 Zero im Überblick Vorbereitungsset: Das Vorbereitungsset besteht aus der Außenhaube und dem Lüftungsrohr. Splitten Sie Ihren iV14 Zero in Vorbereitungsset und Fertigstellungsset, wenn Sie während der Rohbauphase Ihres Neubaus nicht bereits die Technik auf die Baustelle mitgeliefert haben möchten. Fertigstellungsset:Das Fertigstellungsset ist das Pendent zum Vorbereitungsset und enthält alle übrigen Bestandteile des iv14 Zero. Enthalten sind hier die Innenblende und das gesamte Innenleben, bestehend aus Keramik, Ventilator, Inventin Schallschutz sowie das Leitwerk. Komplettset:Das Komplettset enthält alle nötigen Bestandteile für den Inventer iV14 Zero (Achtung: kein Regler enthalten). Die Bestandteile sind die Summe aus Vorbereitungs- und Fertigstellungsset. Bei Sanierungen empfehlen wir direkt das Komplettset zu bestellen, im Neubau hätten Sie mit den übrigen Sets die Möglichkeit, Ihren Lüfter in Teillieferungen zu versenden. Warum kann ein Rohr beim Komplettset ausgewählt werden?Im Neubau kann es manchmal Sinn machen, auf das Wandeinbausystem Simplex zurück zu greifen. Hier wird das Lüftungsrohr innerhalb eines Wandeinbaublocks bereits mitgeliefert, sodass Sie anschließend bei der Bestellung Ihres Inventer Zero kein zusätzliches Rohr benötigen. Nur in diesen Fällen wird empfohlen, das Lüftungsrohr nicht zusätzlich zu bestellen, sodass Sie die Möglichkeit haben, in der Abfrage kein Rohr auszuwählen. In der Sanierung sowie im Neubau ohne das Wandeinbausystem Simplex empfehlen wir dringend die vollständige Bestellung inklusive Lüftungsrohr.    Produktinformationen Inventer iV14 Zero Leistungsstarker Lüfter trifft auf leisesten Reversierventilator! Der Inventer iV14 Zero ist eines der besten dezentrale Produkte mit dem neuen Xenion-Ventilator, das darüber hinaus über ein eigens patentiertes Schalldämmkonzept verfügt. Sowohl der Eigenschall, als auch die Normschallpegeldifferenz können durch das patentierte Konzept stark reduziert werden. Dies zeichnet den iV14 Zero als leisesten dezentralen Schalldämmlüfter weltweit aus. Die geschlossene Geometrie des Lüftungsventilators (ebenfalls patentiert) verhindert einen direkten Schalldurchgang und reduziert somit die Normschallpegeldifferenz um bis zu 56 dB im Standardaufbau. Hinzu kommt die Zweistufenumschaltautomatik im Reversierbetrieb. Obwohl dezentrale Lüfter generell einen geringen Eigenschall besitzen, empfinden geräuschsensible Bewohner häufig durch das Umschaltverhalten des Ventilators als belastend. Die Lösung: Der Xenion schaltet im Reversierbetrieb nicht einfach nur um, sondern setzt die Richtungsänderungen stufenweise um. So ist die Wahrnehmung für das menschliche Ohr beim Umschalten deutlich niedriger und der Xenion-Ventilator eignet sich daher besonders für Schlaf- und Kinderzimmer. Mit dem integrierten Flüstermodus von nur 13 dB(A) ist auch der Eigenschall auf ein bis dahin nie dagewesenes Niedrigniveau reduziert. Zum Vergleich: in einer schallgedämmten Gesangskabine sind trotz Isolierung immer noch 11 dB Eigenschall vorhanden. Ein Wert, den das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmen kann. Ihre Vorteile des leisesten dezentralen Lüfter iv14 Zero am Lüftungsmarkt: Schallschutz bis 56 dB Flüstermodus nur 13 dB(A) Eigenschall max 29 dB(A) auf allen Stufen Wärmerückgewinnung 87 % Sensorik gegen Auskühlung und starken Winddruck Höchster Schallschutz ohne Luftstromverlust: Der Inventer iV14 Zero Die größte Errungenschaft bei dem iV14 Zero Schalldämmlüfter ist das Innenmaterial Inventin, welches besondere Schalleigenschaften besitzt ohne den Luftvolumenstrom zu reduzieren. Vergleichbare Lüftungsgeräte erreichen meist ihre Schalldämmwerte nur dadurch, dass der Luftvolumenstrom deutlich reduziert wird. Die Kulisse im Lüftungskanal wird hier häufig mit vielen Schallprotektoren versehen, wodurch nicht nur der Schall, sondern auch der Luftstrom mehrfach gebrochen wird. Hinweis: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Lüftungsanlage daher stets auf den Vergleich der Schallwerte zum Luftvolumenstrom. Der Luftvolumenstrom kann sich bei einem 200 mm Lüftungskanal mit bis zu 29 m³/h sehen lassen. Neben dem Lüftungsventilator sorgt das patentierte Leitwerk inVENTron für eine Begradigung des Luftvolumenstroms und erreicht hierdurch eine volle Durchlüftung der Keramik. Während bei vergleichbaren Lüftungsgeräten der Luftstrom durch die Rotation des Ventilators nach außen gedrückt wird, begradigt das Leitwerk beim iV14 Zero diesen Strom. Die Folge sind eine höhere Wärmerückgewinnung sowie ein höherer Luftvolumenstrom. Druckstabile Schalldämmlüftung im Inventer iV14 Zero Nie wieder aufheulende Ventilatoren. Mit dem intelligenten Winddruckstabilisator bleibt der Xenion stets in seiner eingestellten Laufgeschwindigkeit und steuert bei einströmendem Winddruck flexibel gegen. Die festgelegte Drehzahl bleibt somit dauerhaft konstant, sodass auch in hohen Windlagen die Laufruhe erhalten bleibt. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Geräuschentwicklung, die durch den Winddruckstabilisator dauerhaft niedrig bleibt, sondern gewährleistet den eingestellten Luftaustausch selbst bei hohem Wind. Damit erfüllt der Inventer iV14 Zero die S3-Klassifizierung der europäischen Norm DIN EN 13141-8 zur zertifizierten Winddruckstabilität. Außerdem ist ein Temperaturwächter in den Lüfter integriert, der die Temperatur der einströmenden Frischluft überwacht und gegebenenfalls nachreguliert. Gerade bei besonders niedrigen Außentemperaturen ist ein Temperaturwächter bei Ihrem Xenion-Ventilator ein echter Vorteil gegenüber herkömmlichen dezentralen Lüftungssystemen. Inventer iV14 Zero: Der beste Allrounder unter den Schalldämmlüftern Achten Sie bei einem Lüftungsgerät unbedingt auf das Verhältnis von Schall zum Luftvolumenstrom. Häufig werden ähnlich hohe Werte wie beim iV14 Zero Schalldämmlüfter nur dadurch erreicht, dass im Lüftungskanal viele Schalldämmeinsätze so platziert werden, dass nicht nur der Schall, sondern auch der Luftstrom mehrfach unterbrochen wird. Die Folge ist ein Lüftungssystem, welches seiner eigentlichen Aufgabe nicht mehr gerecht wird und so den geforderten Luftaustausch nicht mehr gewährleistet. Luftbuden-Tipp: Vergleichen Sie immer die Schallwerte mit den tatsächlichen Luftvolumenströmen und lassen Sie sich nicht von einzelnen Spitzenwerten täuschen! Gerade in Corner-Varianten bei einer Schalldämmlüftung werden Schall und Luftstrom zusätzlich zum Schallschutz um die Ecke geleitet und somit abgeschwächt. Corner-Varianten sind dezentrale Lüftungsgeräte mit einer L-Form, die in die Fensterlaibung eingesetzt werden und den Luftstrom um die Ecke leiten. Der Inventer iV14 Zero bietet ebenfalls eine Cornervariante an, bei dem der Luftvolumenstrom allerdings nur geringfügig abgemindert wird. Der Vorteil beim iV14 Zero Corner ist der Einbau in die Fensterlaibung, was ein Anbringen von Wetterschutzhauben an die Außenfassade des Hauses überflüssig macht. Die Cornervariante ist daher besonders für diejenigen interessant, die keine Außenhauben an ihrer Fassade haben möchten. Der Inventer iV14 Zero verfügt außerdem über eine bis zu 87 % Wärmerückgewinnung und kann durch den starken Druckaufbau des Lüftungsventilators auch mit G4 Filtern ausgestattet werden. Dies ermöglicht eine noch feinere Filterung der Luft. Kombiniert mit einem Premiumregler erreicht der Schalldämmlüfter mit einem A+ Label die höchste Energieeffizienzklasse unter den Lüftungsgeräten. Der Inventer iv14 Zero ist somit der beste Allrounder. Inventer iV14 Zero im Neubau Kombinieren Sie den iV14 Zero Schalldämmlüfter im Neubau mit dem Simplex Wandeinbausystem und sparen Sie dabei Montagezeit und Kosten. Der Simplex wird im Rohbau wie ein Mauerstein in die Außenwand eingebaut und enthält bereits den Lüftungskanal inklusive Gefälle. So brauchen Sie im Fertigzustand nur noch das Fertigstellungsset in den Lüftungskanal zu integrieren, um Ihren Lüfter für den Betrieb bereit zu stellen. Durch den Einbau mit dem Wandeinbausystem Simplex werden mögliche Fehlerquellen von vornherein bereits verhindert. Die Schallentkopplung zur Wand ist hier ebenso berücksichtigt wie die RAL-Konformität. Während bisher die Lüftungskanäle ins Mauerwerk eingeschäumt wurden, können Sie sich die 24 h Aushärtungszeit beim Simplex nun sparen. Der Simplex wird vor der Lieferung nicht nur auf Ihre Wandstärke individuell zugeschnitten, sondern enthält bereits vom Werk aus den integrierten Lüftungskanal mit Gefälle. So sparen Sie beim Einbau jedes Lüfters mindestens 30 Minuten Einbauzeit und vermeiden mit dem Simplex zudem typische Einbaufehler im Neubau. Der Inventer iV14 Zero ist natürlich förderfähig mit KfW Förderprogrammen. Für eine detailliertere Montageanleitung nutzen Sie bitte unsere Einbau- und Montagehilfe. Jetzt iV14 Zero Schalldämmlüfter nachrüsten! Sie haben bereits ein rundes, dezentrales Lüftungsgerät mit einem Durchmesser von 200 mm verbaut (beispielsweise das Produkt iV14R)? Dann upgraden Sie dieses mit dem Inventer iV14 Zero problemlos und tauschen Sie einfach das Innenleben aus. Bestellen Sie hierzu das Fertigstellungsset iV14 Zero. Zubehör für den Inventer iV14 Zero Für ein optimales Wohnraumklima sowie die volle Leistungsfähigkeit sollten Sie Ihre Lüftungsanlage mit Lüftungszubehör ausstatten.   Einbau und Montage Simplex 365 inkl. Wandeinbauhülse Simplex 490 inkl. Wandeinbauhülse Verlängerungsset WEH R-D200 iV14 Zero Filterung Staubfilter G4 Innenblende Flair (2 Stück) Pollenfilter Innenblende Flair (2 Stück)  Aktivkohlefilter Innenblende Flair (2 Stück) Schallschutz Innenblende Flair V-233x233, weiß SDE Schallschutzeinlage R-D160 Schallprotektor SPR R-D160 Weiteres Zubehör Windschutzeinsatz WSE R-D160 Rundkabel LiYY-O 3x0,75 (33m, 3-adrig) Gewebeband selbstklebend, 50 m x 48 mm Dämmstoffdübel-Set 2K-Montageschaum (nur für Unternehmen) Technische Werte des Inventer iV14 Zero Wandöffnung [mm]: 225 Wandstärke mit Putz [mm]: > 255 Luftvolumenstrom [m³/h]: 8,5 - 29 Abluftvolumenstrom [m³/h]: 17 - 58 Leistungsaufnahme [W]: 3 Schalldruckpegel [dB (A)]: 13 – 29 Wärmerückgewinnung [%]: 87 volumenstrombezogene elektr. Ventilatorleistung [W/(m3/h)]: 0,15 Wetterschutzhaube [Bx H,mm]: 279 x 315 Innenblende [Bx H,mm]: 233 x 233 Einsatzbereich [°C]: -20 - 50 Normschallpegeldifferenz [dB]: 48 – 56 Energieeffizienzklasse: A+ / A

Varianten ab 99,90 €*
628,37 €* 748,51 €* (16.05% gespart)

Ihre Vorteile einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung:

  • Kontinuierlicher Luftaustausch mit hoher Energieeffizienz
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie & Schutz der Bausubstanz durch Feuchteabtransport zur Schimmelvermeidung
  • Saubere Raumluft durch integrierte Filter (Pollen-, Fein- oder Aktivkohlefilter)
  • Geringer Stromverbrauch (ca. 4 €/Jahr pro Gerät)
  • Schnelle Montage in Neu- und Altbau
  • Unkomplizierte Wartung und selbständige Reinigung in 5 Minuten pro Gerät
  • Sensortechnik wie CO2-Sensoren oder Feuchtesensoren für eine bedarfsgeführte Lüftung

Zentrale und dezentrale Lüftungsanlage: So funktionieren diese generell

Da beim energieeffizienten Bauen eine reine Fensterlüftung den geforderten Luftaustausch nicht gewährleistet, werden immer häufiger mechanische und ventilatorgestützte Lüftungsanlagen genutzt. Zusätzlich zum Vorteil konstanter Frischluft und Schimmelprävention im Wohnraum sind die Geräte DIN-konform. Neben den Vorgaben zum Luftaustausch stellt die EnEV ebenfalls Vorgaben zum Energieeinsparpotenzial. Daher werden besonders effektiv arbeitende Lüftungsanlagen bezuschusst. Einige Wärmetauscher bieten einen Erhalt der Wärme von bis zu 93 %. Die Ergebnisse hängen jedoch vom Geräteaufbau und der Methodik ab (Vergleich Lüftungsanlagen).

Hinweis: Auf welche Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV) besonders bei der Planung Ihrer Lüftungsanlage achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur EnEV und der KfW

Um durch Ihre Lüftungsanlage die entsprechenden Fördergelder der KfW zu erhalten, sollte Ihre Wohnraumlüftung dem Lüftungskonzept entsprechen. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung lassen sich für die Nennlüftung auslegen. Das bedeutet, dass Ihre Lüftungsanlage nicht nur die hygienischen Standards für Ihre Gesundheit eingehalten, sondern auch die Bausubstanz vor Schimmelbefall geschützt wird.

Arten der Wärmerückgewinnung: So funktionieren die Wärmetauscher der Lüftungsanlagen

Die Rückgewinnung der Wärme wird dadurch erreicht, dass die thermische Energie der Abluft des Innenraums an die einströmende Frischluft von außen übertragen wird. Durch diese Nutzung benötigen Sie deutlich weniger Heizenergie und halten die Temperatur im Innenraum konstant. Technisch gesehen kann die Rückgewinnung mittels zweier Varianten umgesetzt werden:

  • Lüftungsanlagen mit rekuperativer Wärmerückgewinnung (Wärme wiedergewinnen)
  • Lüftungsanlagen mit regenerativer Wärmerückgewinnung (Wärme wieder erzeugen)

Lüftungsanlage mit rekuperativem Wärmetauscher

Diese Art ist hauptsächlich in zentralen Lüftungsanlagen verbaut. Wichtigstes Merkmal dieser Lüftungsanlagen ist der getrennte Zu- und Abluftstrom. Über sogenannte Wärmetauscher wird die thermischen Energie weitergegeben. Die Wärmetauscher erhalten Sie entweder als Rohrbündel oder als Plattenform. Bevorzugte Materialien sind besonders leitfähige Metalle wie Aluminium oder spezielle Kunststoffe. Durch die getrennten Kanäle der Luftzirkel, kommen die Luftströme miteinander nicht in Berührung. Eine Vermischung der Zu- und Abluft ist daher unmöglich und Gerüche oder andere Partikel werden daher ebenfalls nicht oder kaum übertragen. Anlagen zur rekuperativen Wärmerückgewinnung sind dort ideal, wo konstant hohe Luftvolumenströme erforderlich sind.

Rekuperative Wärmetauscher auf einen Blick:

  • Kreuzstromwärmetauscher
  • Gegenstromwärmetauscher
  • Gleichstromwärmetauscher
  • Kreuzgegenstromwärmetauscher
  • Enthalpiewärmetauscher
  • Rohrbündelwärmetauscher

Zentralanlagen belüften mit einem Einzelgerät. Für eine zentrale Belüftung muss daher ein Rohrleitungssystem im gesamten Haus eingebaut und verschiedene Areale in Zu- und Ablufträume unterteilt werden. Typische Zulufträume: Wohn- und Schlafbereiche. Typische Ablufträume: sogenannte Feuchträume wie Küche und Bad, in denen öfter Feuchtespitzen entstehen.

Über den Abluftraum wird verbrauchte Luft eingesogen, kommt in das Rohrleitungssystem und gelangt so als Fortluft nach außen. Zur gleichen Zeit wird Frischluft von außen eingesogen, über den Rekuperator des Zentralsystems in die Zuluftrohrleitungen geführt und in die entsprechenden Räume geleitet.

Hinweis: Zentrale Lüftungsanlagen bieten einen Wärmerückgewinnungsgrad von 70 bis über 90%.

Als Frostschutz kann ein vorgeschaltetes Heizregister auch bei niedrigen Temperaturen einen Frostschutz für die dünnen Aluminium- oder Kunststoffplatten gewährleisten. Hierfür muss jedoch zusätzliche Energie aufgebracht werden, die die Betriebskosten erhöhen. Ein vorgeschalteter Erdwärmetauscher reduziert den zusätzlichen Energiebedarf des Vorheizregisters. Der Einbau ist jedoch mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden und nur bei großen Grundstücke empfehlenswert. Durch die feste Raumaufteilung sowie das Zentralgerät selbst ist ein nachträglicher Einbau dieser Systeme immer mit erhöhtem baulichen Aufwand verbunden (nicht zuletzt auch wegen der Rohrleitungen).
Luftbude-Tipp: Im Sommer kann durch ein Sommerbypass der Wärmetauscher im Gerät komplett umgangen werden.

Lüftungsanlage mit regenerativem Wärmetauscher

Diese Art der Wärmeerzeugung wird hingegen hauptsächlich bei einer dezentralen Lüftungsanlage angewandt. Wärmerückgewinnung wird bei diesem Lüftungssystem über einen Kurzzeit-Wärmespeicher realisiert, der abwechselnd von Zu- und Abluft durchströmt wird. Die thermische Energie wird kurzfristig in einem festen oder flüssigen Körper zwischengespeichert, der Regenerator genannt wird. Gelangt nun Frischluft zum Zwischenspeicher nimmt sie die Wärme über die Oberfläche des Regenerators auf. Durch den festen oder flüssigen Speicher strömt also abwechselnd kalte und warme Luft. Der Zwischenspeicher kann entweder im Lüftungsgerät als Festkörper fixiert sein oder sich als Rotationswärmespeicher im Lüftungsgerät frei bewegen.
Die meisten dezentralen Lüftungsanlagen besitzen einen Keramikkern zur regenerativen Nutzung der Heizenergie. Bei dieser Methode wird die Wärme der Abluft während sie durch den Keramikkern strömt gespeichert. Im Gegensatz zu zentralen lassen sich dezentrale Lüftungsanlagen leichter einbauen und reinigen und sind daher auch für den nachträglichen Einbau einer Belüftung zu empfehlen.

Die Abluft gelangt nun abgekühlt nach außen, während die Wärme im Keramikern erhalten bleibt. Wird anschließend Frischluft angesaugt und durch den Keramikkern geleitet, wird die Frischluft hier erwärmt und die Heizenergie gelangt in den Wohnraum zurück. 

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung: Verschiedene Arten im Kurz-Test

Bei einer Lüftungsanlage können Sie also zwischen zwei Methoden wählen und bei den Geräten ebenfalls unterschiedliche Varianten nutzen. Wie die verschiedenen Wärmetauscher funktionieren, erfahren Sie in unserem Kurz-Test der Lüftungsanlagen (siehe im weiteren Verlauf dieses Ratgebers).
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Inventer Pulsar
Ausgezeichnet mit dem Good Design Award überzeugt der Inventer Pulsar nicht nur durch sein innovatives Design, sondern auch mit einer breiten Funktionsvielfalt sowie einer App-Steuerung. Integrierte Licht- und Feuchtesensoren sowie eine Nachlaufsteuerung sorgen für eine bedarfsgeführte Entlüftung von Bädern, Dusch- und Wirtschaftsräumen mit starker Feuchtigkeitsentwicklung. Mit fünf Jahren Garantie kann der Pulsar mit App-Bedienung oder als Basic-Variante mit fest-programmierten Einstellungen bestellt werden. Innovativ und leistungsstark – der Inventer Pulsar: 110 m³/h Abluftvolumen Leichte Reinigung & Wartung Integrierte Licht- und Feuchtesensoren Nachlaufsteuerung und Einschaltverzögerung Bedienung individuell oder vorprogrammiert Inventer Pulsar: Der Leistungsstarke „Applüfter“ Mit 110 m³/h Abluftvolumenstrom zählt der Pulsar von Inventer zu den leistungsstärksten Abluftgeräten seiner Klasse. Dennoch fällt der Eigenschall mit maximal 20 dB auf der höchsten Stufe sehr gering aus, was besonders geräuschsensible Bewohner bisher nachhaltig überzeugt hat. Der Inventer Pulsar kann, sowohl im Dauerbetrieb mit 30 m³/h als auch bedarfsgeführt bis 110 m³/h betrieben werden und passt sich so dank integrierter Sensoren optimal an das Nutzungsverhalten der Bewohner an. Durch die Licht- und Feuchtesensoren realisiert der Ablüfter selbstständig, wenn sich Bewohner im Waschraum aufhalten und reguliert entsprechend die Feuchtigkeitsentwicklung. Hinweis: Gerade in kleineren Bädern kann die Feuchtigkeit beim Duschen, waschen oder auch nur durch das bloße Atmen schnell ansteigen. Der Inventer Pulsar reagiert auf diese Feuchtespitzen und schützt durch kontrolliertes Ablüften die Bausubstanz sowie Ihre Gesundheit vor Schimmelbildung. Durch die integrierte Nachlaufsteuerung entlüftet der Inventer Pulsar auch nach dem Verlassen des Bewohners noch einige Zeit nach. So kann in einem Zeitintervall zwischen 5 bis 30 Minuten noch mit 30 m³/h nachgelüftet werden, um Gerüche und Feuchtigkeit vollends abbauen zu können. Die entsprechenden Schwellenwerte können Sie mithilfe der Inventer-Mobile App bequem steuern (iOS/Android). Bestimmen Sie selbst, ab welcher Lichtintensität oder ab welchen Feuchtigkeitswerten entlüftet werden soll. Achtung: Alle beschriebenen Funktionen sind standardmäßig im Inventer Pulsar und Inventer Pulsar Basic enthalten, wobei im Abluftgerät Pulsar Basic die Lüftungssteuerung bereits vorprogrammiert ist.   Außerdem können Sie auch einen direkten Einfluss auf das Lüftungsverhalten des Badlüfters nehmen, indem Sie die Abluft verstärken oder stoppen. Dies macht beispielsweise beim gemeinsamen Kochen in der Küche Sinn („Boost-Funktion“) oder bei einem entspannten Bad in absoluter Stille („Pause-Funktion“). All dies gewährleistet der Ablüfter Pulsar von Inventer mit einer Leistungsaufnahme von gerade einmal 4 Watt, was kaum mehr als vier Euro Stromverbrauch im Jahr bedeutet. Des Weiteren kann ein Intervallbetrieb eingestellt werden, bei dem alle 12 Stunden ein verändertes Entlüftungsverhalten programmierbar ist: Stellen Sie hier zyklische Abluftintervalle von 30, 45 oder 60 Minuten alle 12 Stunden ein und sorgen Sie so bei längerer Abwesenheit (Bsp: Urlaub) oder in Ferienhäusern für eine schützende Grundentlüftung. Hinweis: Auf den Inventer Pulsar erhalten Sie 5 Jahre Garantie. Moderne und funktionale Optik bei der Badentlüftung Inventer Pulsar Die Badentlüftung Pulsar von Inventer überzeugt durch eine moderne Optik, bei der der Lüftungsventilator zu sehen ist. Dieser kann problemlos abgezogen und gereinigt werden, so können Sie Ihren Lüfter in der Regel in nur einer Minute säubern. Sie benötigen hier kein Werkzeug, um dieses Bauteil vom Gehäuse zu lösen, sodass die Reinigung und Wartung kinderleicht durchgeführt werden kann. Ein Fingerschutz ist ebenfalls nicht notwendig, da der Ventilator beim versehentlichen Hineingreifen sofort stoppt. Eine Verletzung ist hier unmöglich, egal, wie oft der Ventilator vom Benutzer manuell gestoppt wird.   Lüftungssteuerung des Inventer Pulsar via Mobil-App Mit der kostenfreien App Inventer mobile kann jeder Nutzer die Steuerung des Inventer Pulsar (nicht Inventer Pulsar Basic) vornehmen. Alle individuellen Funktionen werden über ein übersichtliches Menü programmiert und eingestellt. Tipp: Schauen Sie sich die Erklärvideos des Herstellers zum besseren Verständnis an. Aber keine Hemmungen, Sie werden diese nicht unbedingt brauchen, denn die App für iOS und Android ist selbsterklärend. Konfigurieren Sie zunächst alle Inventer Pulsar Abluftgeräte in Ihrem Haus. Sollten Sie mehrere Pulsar-Geräte verbaut haben, so können Sie diese separat voneinander einstellen und in der App speichern. Die Verbindung erfolgt via Bluetooth, sodass Sie nicht nur mit dem Smartphone, sondern auch mit einem Tablet oder PC den Ablüfter ansteuern können. Die App ist in den bekannten Stores kostenfrei zum Download erhältlich. Folgende vier Möglichkeiten der Regelung stehen zur Auswahl: 1) Sensorgesteuert mit Dauerlüftung (Inventer Pulsar) Hier wird mit 30 m³/h kontinuierlich entlüftet. Sensoren können die Abluftintensität beim Erreichen bestimmter Schwellenwerte steigern. Eine Bedienung via App ist möglich. 2) Sensorgesteuert ohne Dauerlüftung (Inventer Pulsar Basic) Feste Einstellungen sichern eine Lüftung nach Bedarf. Die integrierten Sensoren schalten den Ablüfter automatisch ein und aus. 3) Nutzung als Überströmventilator (Inventer Pulsar) Hierüber können benachbarte Räume mit dem USTS100-Pulsar belüftet und via App gesteuert werden. Dies gilt für innenliegende Räume ohne Fenster oder Außenwand. 4) Steuerung über externen Schalter (Inventer Pulsar) Das Ein- und Ausschalten wird über einen externen Schalter realisiert. Alle Einstellungen können via App programmiert werden, wobei die Sensoren hierbei deaktiviert sind. Eine Nachlauffunktion kann integriert werden. Einbau des Inventer Pulsar und Inventer Pulsar Basic Der Inventer Pulsar und der Inventer Pulsar Basic ist für Ablufträume wie Bäder, Küchen, Dusch- oder Hauswirtschaftsräume entwickelt, in denen keine Wärmerückgewinnung benötigt wird. Der Einbau erfolgt in die Außenwand oder auch in die Zwischendecke. Für den Einbau benötigen Sie eine Wandeinbauhülse mit einem Durchmesser zwischen 100 mm und 140 mm, sodass der Pulsar von Inventer auch mit dem Wandeinbausystem aV100 kombinierbar ist. Das  Ventilatorgehäuse mit 177 mm Durchmesser wird im Innenraum am Kanal befestigt und verfügt standardmäßig über entsprechende Gummidichtungen. Der Anschluss erfolgt über eine Netzspannung AC von 230 V 50 Hz, kann aber auch per Schutzkleinspannung DC mit 12 Volt betrieben werden. Letzteres sollte mit dem Netzteil NT16 kombiniert werden. Achten Sie darauf, dass der Inventer Pulsar außerhalb des Schutzbereichs 0 in Bad und Duschräumen nach VDE0100 verbaut wird. Eine manuelle Abluft mittels externen Tasters und Nachlaufsteuerung kann ebenfalls realisiert werden, wobei die Sensoren hierbei deaktiviert werden sollten. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Inventer Pulsar mit dem aV100 Wandeinbausystem als Überströmsystem zu nutzen, um innenliegende Räume ohne Fenster zusätzlich zu belüften. Der Pulsar von Inventer kann hier ebenfalls mittels App gesteuert und eingestellt werden.   Die Montage orientiert sich im Wesentlichen an die des Wandeinbausystem aV100, bei dem zuvor eine Kernlochbohrung mit einem Durchmesser von 115 mm benötigt wird. Die Montage des Abluftventilators Inventer Pulsar kann anschließend in 5 Schritten erfolgen: Schritt 1: Gehäuse vorbereiten Ziehen Sie mit beiden Händen am Ventilator und lösen Sie diesen vom Abluftgehäuse. Anschließend entfernen Sie die Gummidichtung auf der Rückseite des Gehäuses komplett. Achten Sie dabei auf den Schalter unten, dass dieser nicht beschädigt wird. Lösen Sie nun die Abdeckung des Gehäuses, indem Sie mit einem spitzen Gegenstand die Verschlusstaste eindrücken. Am Gehäuse sehen Sie nun fünf Anschlussmöglichkeiten für das Stromkabel. Bringen Sie die Gummdichtung wieder an der Rückseite des Gehäuses an und realisieren Sie eine Durchführung bei einer der Anschlussmöglichkeiten. Schritt 2: Inventer Pulsar einsetzen Halten Sie das Ventilatorgehäuse vom Innenraum her an den Lüftungskanal und markieren Sie die drei Bohrungen. Nachdem diese realisiert wurden, befestigen Sie das Gehäuse am Kanal. Achten Sie darauf, dass das Stromkabel vorher durch die Öffnung des Gehäuses gezogen wurde und auch der Schriftzug TOP oben am Gerät steht. Befestigen Sie das Kabel im Gehäuse an der Anschlussklemme. Achtung: Das Kabel sollte nicht über die Platine verlegt werden. Schritt 3: Abdeckung anbringen Rasten Sie die Abdeckung des Inventer Pulsar auf die Grundplatte ein. Stecken Sie nun den Ventilator wieder in das Gehäuse und schalten Sie das Gerät ein. Der Ablüfter ist fertig montiert. Nähere Informationen erhalten Sie in der Einbauanleitung des Herstellers. Wie der Einbau von dezentralen Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung funktioniert, sehen Sie in unserer Montageanleitung. Zubehörteile für den Inventer Pulsar und Inventer Pulsar Basic Bestellen Sie in unserem Shop zusätzliches Lüftungszubehör, um den Einbau des Inventer Pulsar realisieren zu können. Wandeinbauset aV100  UP-Netzteil NT16 für optionalen Anschluss an Schutzkleinspannung 12V DC Technische Werte zum Inventer Pulsar Hier finden Sie alle technischen Werte zum Inventer Pulsar:

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Plattenwärmetauscher bei Lüftungsanlagen

Plattenwärmetauscher werden vor allem bei einer zentralen Lüftungsanlage eingesetzt. Mehrere dünne Aluminiumplatten oder spezielle Kunststofffolien trennen hier die Luftströme. Durch diese Trennwände entstehen Zwischenräume, durch die warme Abluft und frische Außenluft im Gleichstromprinzip strömen. Die Luftströme bewegen sich also immer identisch: entweder im Kreuzstromprinzip, also im rechten Winkel oder im Gegenstromprinzip, also in entgegengesetzter Richtung - jedoch stets aneinander vorbei. Durch das hohe Energieniveau überträgt sich die Energie der Raumluft auf den Wärmetauscher und anschließend wieder auf die Außenluft, da diese ein niedrigeres Energieniveau besitzt. Der Wärmerückgewinnungsgrad wird maßgeblich von der Zeit des Luftaustauschs bestimmt: 

Auswirkungen auf den Plattenwärmetauscher:

  • Geometrie des Wärmetauschers
  • Material des Plattenwärmetauschers
  • Luftvolumenstrom
  • Temperaturdifferenz
  • Größe des Wärmetauschers
  • Durchströmungszeit

Je langsamer der Luftaustausch ist, desto effizienter ist die Rückgewinnung der Wärme. Gegenstromwärmetauscher bieten bei gleicher Fläche wie Kreuzstromwärmetauscher eine höhere Wärmeübertragung. Und ist der Aufbau des Kanalsystems umfangreicher, beispielsweise durch eine drei- oder viereckige Kanalbauweise, wird auch die Wärmeübertragungsfläche größer und der Grad der Rückgewinnung steigt.
Achtung Feuchterückgewinnung: Herkömmliche Wärmetauscher bieten nicht zwangsläufig eine Feuchterückgewinnung. Durch den Temperaturunterschied entstehen größere Mengen an Kondensat. Daher ist ein entsprechendes Rohr für den Ablauf notwendig, welches den Einbauaufwand und die Kosten steigert.

Lüftungsanlagen mit Rohrbündelwärmetauscher

Eine weitere rekuperative Methode ist der Rohrbündelwärmetauscher. Auch hier sind die Luftströme voneinander getrennt und die Wärmeübertragung wird über die Rohrwand realisiert. Eine Vielzahl dünner Rohre verlaufen in einem Hohlzylinder aus Stahlblech. Bei der simpelsten Variante des Rohrbündelwärmetauschers steckt lediglich ein kleines Rohr in einem großem. Warme Luft wird über das größere Rohr angesaugt, während durch das kleinere Rohr kalte Luft strömt. Die kalte Luft erwärmt sich dann über die Trennwand. Diese Art ist jedoch veraltet und wird nur noch selten bei einer Lüftungsanlage genutzt.   

Feste Keramikwärmespeicher bei Lüftungsanlagen

Wärmespeicher von dezentralen Lüftungsanlagen bestehen meist aus hochwertigen Keramikkörpern. Durch einen Reversierventilator wechselt die Laufrichtung der Luft intervallartig alle 70 – 90 Sekunden. Im Abluftmodus strömt warme Luft durch den Keramikkern und der Wärmespeicher lädt sich mit Wärme auf. Anschließend wird im Zuluftintervall kalte Frischluft von außen eingesogen und durch den Keramikspeicher geleitet. Hier nimmt die Zugluft die zwischengespeicherte Wärme auf und strömt nun vorgewärmt in den Raum. Durch den wabenförmigen Aufbau der Keramik wird die Oberfläche des Speichers vergrößert, die Luft zirkuliert innerhalb der Waben und erwärmt sich zusätzlich. So wird eine hohe Wärmeeffizienz erreicht. Durch den wabenförmigen Aufbau wird auch die Übergabefläche maximiert, sodass deutlich mehr thermische Energie im Kern zwischengespeichert werden kann.

Dezentrale Lüftungsanlage: Die Vorteile durch einen Keramikkern

  • Einfache Montage
  • Nachträglicher Einbau bei einer energetischen Sanierung problemlos möglich
  • Hohe Wärmekapazität von Keramik (80 bis über 93%)
  • Unbedenklicher Betrieb bis -20 Grad: kein Frostschutz notwendig
  • Wärmebarriere für den Sommerbetrieb

Dezentrale Lüftungsanlagen mit Keramikspeicher eignen sich auch für den Sommerbetrieb. Denn das Prinzip der Wärmerückgewinnung funktioniert auch in umgekehrter Richtung. Ist also die Außentemperatur besonders warm, agiert der Keramikspeicher wie eine Wärmebarriere: der Innenraum bleibt länger kühl. Merken Sie sich: Die Wärme bleibt immer auf der Seite der Außenwand erhalten, wo sie herkommt.

Lüftungsanlagen mit Rotationswärmetauscher

Beim Rotationswärmetauscher ist der Wärmetauscher nicht fixiert, sondern die runde Speichermasse bewegt sich rotierend um eine Achse. Über einen Kanal gelangt auf einer Seite warme Abluft auf die Rotationsscheibe, die Scheibe erwärmt sich. Während sich die Rotationsscheibe dreht, strömt zeitversetzt auf der anderen Seite kühlere Zuluft auf die Scheibe. Die Zuluft wird durch die thermische Energie der Rotationsscheibe aufgewärmt und gelangt dann in das Gebäude. Da die Wärme an die Luft abgeben wurde, hat sich die Rotationsscheibe abgekühlt und kann nun wieder Wärme aufnehmen.
Der Rotationswärmetauscher sieht wie ein Rad aus und wird daher auch Wärmerad genannt. Viele 0,05 mm bis 0,12 mm dünne Folien aus Aluminium oder einem anderen leitfähigem Edelstahl sind gleich einer Wellpappe angeordnet: abwechselnd glatt und gewellt. So entsteht eine dreieckige Form, die einen Kanal bildet. Neben Wärme kann der Rotationswärmetauscher auch Feuchtigkeit übertragen. Entsteht auf der Abluftseite Kondensat kann die Feuchtigkeit von der Außenluft wieder aufgenommen werden. So kann der Rotationswärmetauscher der Zuluft Feuchtigkeit zuführen, wenn im Winter die Luft in den Räumen besonders trocken ist. Hierfür werden größere Kondensatmengen bereitgestellt. Die Wärmeräder der Rotationswärmetauscher sind sehr umfangreich und können einen Durchmesser von bis zu 2 Meter haben. Daher werden sie hauptsächlich in Industriegebäuden eingesetzt. 

Ihre Vorteile bei Luftbude

Neutrale Beratung

Die meisten Händler, Vertreter und Handwerker beraten nur auf einen einzigen Hersteller – unabhängig von Ihren Wünschen und Ihrem Objekt. Wir haben alle Lüftungshersteller im Portfolio und finden innerhalb einer neutralen Fachberatung die richtige Lüftung für Sie.

Kostenfreie Planung

Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Lüftungsplanung an – auf Nachfrage sogar mit energetischer Bewertung sowie Positionsvorschlägen. Schicken Sie uns Ihren Grundriss per E-Mail zu und wir erarbeiten für Sie eine kostenfreie Lüftungsplanung.

Rundum-Service

Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner für alle Anliegen zu Ihrer Lüftung – vor und nach der Bestellung. Wir beraten Sie neutral und planen Ihre Lüftungslösung kostenfrei. Am Telefon unterstützen wir Ihren Handwerker beim Einbau und unterstützen Sie in Zukunft bei allen Fragen.

Garantie & Umtausch

Wir pflegen langjährige Kontakte zu allen Herstellern und können unseren Kunden daher eine besondere Gewährleistung anbieten. Bislang konnten wir bei allen Anliegen eine kundenfreundliche Lösung finden – sogar nach Ablauf des Garantieanspruchs.

Unterstützung und Beratung unter:

+49 (0) 9184 - 34 90 89 9
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