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Lüftungsanlage in der Schule 
Schritt für Schritt zur passenden Klassenraumlüftung

 Eine Lüftungsanlage in Klassenräumen versorgt Schüler und Lehrer im Unterricht mit frischer Luft, schafft so eine angenehme Lernatmosphäre und schützt die Gebäudesubstanz der Schule. Außerdem werden CO2, Schadstoffe und Viren durch den Luftwechsel konstant abgeführt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in 7 Schritten die ideale Lüftungsanlage für Ihre Schule finden und welche Modelle am besten für eine Schullüftung geeignet sind.


Produktempfehlung
Optimale Lüftungsanlagen für die Schule

Themenübersicht

Klassenraumlüftung finden in 7 Schritten 

Der Einbau einer Lüftung in Schulen erfordert eine komplexe Planung, damit alle geltenden Normen und Richtlinien korrekt erfüllt werden. Um Sie bei der Auswahl der Lüftungsanlage zu unterstützen, stellen wir Ihnen eine Checkliste mit den wichtigsten Anforderungen bereit. So können Sie in wenigen Schritten das passende Modell für Ihre Schule ausfindig machen. 


Nutzen Sie gern auch das neutrale und kostenfreie Beratungsangebot von Luftbude und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit einem unserer Lüftungsplaner.. 

Checkliste für Lüftungsanlagen in Schulen

Schritt 1: Welche Einbausituation liegt vor?

  • Neubau: zentrale Lüftungsanlage

  • Sanierung: dezentrale Lüftungsanlage


Wenn Sie einen Schul-Neubau planen, empfehlen wir Ihnen eine zentrale Lüftungsanlage. In der Planungs- und Bauphase des Gebäudes können Sie alle notwendigen Montagearbeiten für eine Zentralanlage berücksichtigen und diese direkt in der Rohbauphase integrieren. 


Wenn Sie die Lüftung in einem Bestandsgebäude nachrüsten möchten, ist ein dezentrale Lüftungsanlage vorzuziehen. Diese können Sie im Gegensatz zu einer zentralen Lüftung ohne größeren Montageaufwand in die Klassenräume einbauen lassen.

Schritt 2: Welche Leistung benötigt die Lüftungsanlage für die einzelnen Klassenräume?

Anwendungsbeispiel: Größe des Klassenraums = 60 m²; Anzahl der Schüler = 30 (2 m² pro Person)

  • Dezentrale Lüftungsanlage:

Brüstungs-/ Fassadenlüftungsgerät: 100-200 m³/h (3-6 Geräte pro Raum) 
Wand- oder Deckengerät: 500-900 m³/h (1 Gerät pro Raum)
Standgerät:600-1.000 m³/h (1 Gerät pro Raum)

  • Zentrale Lüftungsanlage:

1.200-12.000 m³/h (für 2-20 Räume)

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Die Leistung Ihrer Schullüftung ergibt sich aus dem benötigten Luftwechsel in Klassenzimmern. Dieser ist abhängig von der Raumgröße, der Anzahl der Personen im Raum sowie der Intensität der Nutzung und lässt sich anhand von verschiedenen Normen ableiten. Dezentrale Lüftungsanlagen für Schulen haben dabei den Vorteil, dass Sie raumweise geplant und innerhalb von einem Tag nachgerüstet werden können. Zentrale Lüftungsanlagen für Schulen erreichen hingegen eine höhere Luftwechselrate, sodass gleich mehrere Räume mit einem Gerät versorgt werden können.

Der Fachverband Gebäude-Klima e.V. empfiehlt Ihnen bei einer Raumgröße von 60 m² und einer Schüleranzahl von 30 Personen die oben angegebenen Werte abhängig von der Art der Lüftung und dem installierten Modell.

Das Umweltbundesamt empfiehlt pro Schüler einen Außenluftvolumenstrom von 25-30 m³/h. Den tatsächlich benötigten Luftwechsel und damit den notwendigen Luftvolumenstrom sollten Sie sich immer in einem individuellen Lüftungskonzept für Ihre Schule berechnen lassen. Unterstützung dabei erhalten Sie von Lüftungsexperten bei Luftbude.

Schritt 3: Wie laut darf die Lüftungsanlage für Schulen sein?

  • Unterrichts-, Fach-, Mehrzweckräume und Lehrerzimmer: Lüftungsanlage mit max. Schalldruckpegel von 35 dB(A)

  • Sporthalle: Lüftungsanlage mit max. Schalldruckpegel von 40 dB(A)

Die DIN 4109 und das Umweltbundesamt geben Richtwerte für die Lautstärke von Lüftungsanlagen in Schulen vor. Achten Sie daher darauf, eine Lüftungsanlage auszuwählen, die diese Grenzwerte einhalten kann. In unseren Produktempfehlungen finden Sie passende Geräte, die den Schalldruck- Anforderungen entsprechen.

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Schritt 4: Brauche ich eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung?

  • Mit Wärmerückgewinnung (Zu- und Abluft)

  • Ohne Wärmerückgewinnung (nur Abluft)

Bei einer reinen Abluftanlage geht die Raumwärme mit der ausströmenden Luft verloren. Eine kontrollierte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnungsfunktion kann dagegen die Raumwärme speichern und über den Zuluftstrom wieder an den Raum zurückführen. Dadurch sparen Sie Heizkosten und benötigen weniger Energie. Da Geräte mit Wärmetauscher mittlerweile kaum kostenintensiver sind als Geräte ohne, empfehlen wir Ihnen, sich für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu entscheiden.

Schritt 5: Wie kann ich eine Förderung beantragen?

  • Förderung aussuchen

  • Energie-Effizienz-Experten konsultieren

  • Lüftungskonzept und -planung erstellen

  • Förderung beantragen

Wenn Sie eine Lüftungsanlage in Ihre Schule integrieren, können Sie finanzielle Unterstützung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Anspruch nehmen und einen Zuschuss für die geplanten Baumaßnahmen erhalten. Abhängig von der Art der gewünschten Förderung kann eine Voraussetzung für die Beantragung die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten sein. Suchen Sie dazu im Vorfeld Ihres Bauprojekts den passenden Ansprechpartner in Ihrer Region und lassen Sie sich von einem Lüftungsexperten einen Planungsvorschlag hierfür entwickeln. 

Schritt 6: Welche zusätzlichen Funktionen und Merkmale sollte die Lüftungsanlage für Schulen besitzen?

Bei der Auswahl einer Lüftungsanlage für Schulen sollten Sie immer darauf achten, dass die Anlage die technischen Anforderungen der gültigen Richtlinien und Normen erfüllt.


Darüber hinaus zeichnen sich gute Lüftungsanlagen durch folgende Aspekte aus:

  • Integrierte Filtersysteme sowie ausreichend Filterauswahl (Pollen, Staub, Gerüche)

  •  Externe Schnittstelle zum Anschluss weiterer Sensoren (z.B. CO2, Feuchte, VOC)

  • Individuelle Lüftungssteuerung (z. B. über Display, App oder Sprachsteuerung)

  • Geräte von etablierten Herstellern für hochwertigen und zuverlässigen Betrieb

  • Gewährleistung und kulante Reklamationsprozesse Ihres Händlers für Problemfälle

  •  Bei zentraler Lüftung: Ausstattung mit einem Sommerbypass zur Klimatisierung des Gebäudes

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Schritt 7: Auf eine neutrale Lüftungsplanung und -beratung setzen

Vom Lüftungskonzept bis zur Inbetriebnahme der Klassenraumlüftung sind zahlreiche Anforderungen zu berücksichtigen, die sich ohne fachliche Hilfe kaum allein bewältigen lassen. Mit einem Lüftungsexperten an Ihrer Seite sind Sie bei jedem dieser Schritte kompetent beraten. 


Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in tausenden Bauprojekten kann Luftbude Sie rund um Ihre Schullüftung unterstützen, z. B. mit 

  • einer individuellen Lüftungsplanung, 
  • einer neutralen Beratung 
  •  Geräteempfehlungen, die sich bewährt haben 
  • sowie der Lieferung aller benötigten Produkte und Zubehörteile 

Nutzen Sie hierfür unseren Produktfinder oder schicken Sie uns Ihre Anfrage direkt.

Produktempfehlungen
Die optimale Lüftungsanlage für Ihre Schule 

In Schulen können verschiedene Arten von Lüftungsanlagen zum Einsatz kommen, je nachdem um ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierungsmaßnahme handelt. Eine dezentrale Lüftung kann leicht in einzelnen Klassenzimmern im Zuge von Sanierungen (aber auch im Neubau) verbaut werden. Mit einer zentralen Lüftungsanlage können Sie das gesamte Schulhaus mithilfe von Lüftungskanälen lüften. Auch hybride Lüftungen können integriert werden. Dabei handelt es sich um ein Lüftungsgerät, das die Fensterlüftung je nach Bedarf durch einen zusätzlichen Luftaustausch ergänzt. 


Für die verschiedenen Anlagenarten können wir Ihnen die folgenden Modelle aufgrund positiver Kundenerfahrungen empfehlen:


R-Tube
Roos
Aventus

Cabrio Base V2 100
Vitovent 200-P
Viessmann
Blauberg Ventilatoren

Freshbox 60 (E-100)
Blauberg
Anlagenartdezentral
zentral
hybrid
Leistung
11-60 m³/h
800 m³/h
30-100 m³/h
Schall17,7-34 dB(A)< 40 dB(A)13-22 dB(A)
WRG93,7%96%79-96%
Leistungsaufnahme
3,7 - 10,2 W
347-1.347 W
4,2 – 12 W

Wissenswertes rund um die Klassenraumlüftung

In diesem Abschnitt informieren wir Sie rund um die Bedeutung der Lüftung in Schulen und geben wichtige Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Vorschriften.

Warum ist die Lüftung in Schulen wichtig?

Warum ist die Lüftung in Schulen wichtig?

In einem Klassenzimmer geben Schüler und Lehrer in einer Unterrichtsstunde sowohl CO2 als auch Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Dadurch sinkt die Luftqualität auf Dauer, was bei den Schülern zu Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder Kopfschmerzen führen kann und das Lernen erschwert. Zudem kann ein erhöhter Feuchtigkeitsgehalt in der Raumluft zu Schimmelbildung im Schulgebäude führen, was sowohl die Gesundheit der Schüler und des Personals beeinträchtigt, als auch die Gebäudesubstanz angreifen kann. 


Für ein angenehmes Raumklima und eine optimale Leistungsfähigkeit empfiehlt das Umweltbundesamt daher eine relative Raumfeuchte zwischen 30- 60 % und einen CO2-Durchschnittswert von 1.000 ppm je Unterrichtsstunde. Kurzzeitige Überschreitungen dieser Werte sind unbedenklich. Bei langanhaltend schlechter Luftqualität ist eine regelmäßige Klassenraumlüftung notwendig.

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Das Umweltbundesamt gibt folgende Handlungsempfehlungen abhängig von der CO2-Konzentration im Klassenzimmer:

CO2-Konzentration
Hygienische Bewertung
Empfehlung
 1.000 ppmhygienisch unbedenklichKeine weiteren Maßnahmen erforderlich
1.000–2.000 ppmhygienisch auffälligLüftungsmaßnahmen intensivieren;
Außenluftvolumenstrom erhöhen;
Lüftungsverhalten überprüfen & verbessern
> 2.000 ppmHygienisch inakzeptabelBelüftbarkeit des Raumes und weitergehende Maßnahmen prüfen

Welche Möglichkeiten gibt es für die Klassenraumlüftung?

Welche Möglichkeiten gibt es für die Klassenraumlüftung?

Eine einfache Variante der Lüftung in Schulen ist die Fensterlüftung. Regelmäßiges Stoßlüften bringt frische Luft in den Klassenraum und versorgt die Schüler mit Sauerstoff. Allerdings kann mit der Fensterlüftung nicht sichergestellt werden, dass ein bedarfsgerechter Luftaustausch stattfindet, denn die Fenster werden häufig zu kurz oder zu wenig geöffnet. In fensterbelüfteten Klassen kann dadurch die CO2-Konzentration besonders im Winter auf Werte über 3.000 ppm ansteigen. Ein weiterer Nachteil der Fensterlüftung ist die kalte Zugluft, die die Klassenräume auskühlt. Außerdem können Staub, Pollen und Geräusche von außen durch das geöffnete Fenster eindringen und die Lernatmosphäre stören.

Eine dezentrale Lüftungsanlage kann sowohl verbrauchte Luft aus dem Klassenzimmer transportieren, als auch frische Außenluft einströmen lassen. Die Steuerung kann automatisch über Sensoren (z. B. Feuchtigkeitssensor, CO2-Sensor) erfolgen, sodass die Luft bedarfsgerecht ausgetauscht wird. Bei einer dezentralen Lüftung handelt es sich um einzelne Lüftungsgeräte, die Sie schnell und mit geringem Aufwand im Klassenzimmer innerhalb eines Tages anbringen lassen können. Daher ist diese Art der Lüftung besonders für die Nachrüstung geeignet. 

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Eine dezentrale Lüftungsanlage kann sowohl verbrauchte Luft aus dem Klassenzimmer transportieren, als auch frische Außenluft einströmen lassen. Die Steuerung kann automatisch über Sensoren (z. B. Feuchtigkeitssensor, CO2-Sensor) erfolgen, sodass die Luft bedarfsgerecht ausgetauscht wird. Bei einer dezentralen Lüftung handelt es sich um einzelne Lüftungsgeräte, die Sie schnell und mit geringem Aufwand im Klassenzimmer innerhalb eines Tages anbringen lassen können. Daher ist diese Art der Lüftung besonders für die Nachrüstung geeignet. 


Dezentrale Lüftungsgeräte sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich:

  • Einzelgeräte / Brüstungsgeräte 

  • Fassadenlüftungsgeräte

  • Wandgeräte

  • Deckengeräte

  • Standgeräte

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Beim Neubau einer Schule empfiehlt sich eine zentrale Lüftungsanlage. Diese besteht aus einem zentral verbautem Lüftungsgerät und mehreren Zu- und Abluftkanälen. Über das Lüftungskanalsystem können Sie alle Räume an die Lüftung anschließen und so den Luftaustausch in der gesamten Schule regulieren. Auch hier besteht die Möglichkeit der Sensoren-Steuerung und Wärmerückgewinnung. 

Eine häufig gewählte Lüftungsmethode in Schulen ist außerdem die hybride Lüftung. Dazu wird die freie Lüftung (z. B. Fensterlüftung) mit einer mechanischen Lüftung (z. B. dezentrale Anlage) kombiniert. Die mechanische Lüftung ist dabei für eine Grundlüftung des Klassenzimmers zuständig und kann abhängig von der Intensität der freien Lüftung mit höherer oder niedrigerer Leistung laufen. CO2- oder Feuchtespitzen können durch eine zusätzliche Fensterlüftung aufgefangen werden.

Welche Förderung für Lüftungsanlagen in Schulen gibt es?

Welche Förderung für Lüftungsanlagen in Schulen gibt es?

Der Einbau einer Lüftungsanlage in Schulen ist förderfähig durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für Nichtwohngebäude. 


Dabei haben Sie folgenden Möglichkeiten:

  • BEG EM – Förderung als Einzelmaßnahme: Mit dieser Förderung unterstützt das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle) Schulen beim Einbau, Austausch und der Optimierung von Lüftungsanlagen sowie dem Einbau von dazugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. In Form eines Zuschusses können Sie bis zu 20 % der Kosten als Förderung für den Einbau der Anlagentechnik erhalten. Voraussetzung für die Antragstellung ist die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten, welcher bei der Planung der Lüftungsanlage unterstützt und die Umsetzung begutachtet. Auch die Baubegleitung ist förderfähig. Für die Antragstellung erstellt Ihr beauftragter Energie-Effizienz-Experte eine technische Projektbeschreibung (TPB). Diese geben Sie bei der Beantragung über das Online-Formular der BAFA an.

  • BG NWG – Neubau und Sanierung von Nichtwohngebäuden: Im Rahmen dieser Förderungen werden Sie beim Neubau oder der Sanierung Ihrer Schule unterstützt, bei der der Einbau einer Lüftungsanlage ein Bestandteil sein kann. In Form eines Zuschusses können Sie bis zu 6,75 Mio. Euro für einen Neubau oder bis zu 15 Mio. Euro für eine Sanierung erhalten. Auch diese Förderung umfasst die Baubegleitung. Um einen BG NWG Zuschuss zu erhalten, können Sie selbst online einen Antrag bei der KfW-Förderbank stellen.

Welche Vorschriften gelten für die Lüftung in Schulen?

Welche Vorschriften gelten für die Lüftung in Schulen?

Bei der Planung einer Klassenraumlüftung sollten Sie die folgenden Richtlinien beachten:

Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6

Die Arbeitsstättenrichtlinie gibt Anforderungen an die Lüftung in Schulen vor und beschreibt abhängig von der Raumgröße und -nutzung, wann eine freie Lüftung (z. B. Fensterlüftung) ausreicht und ab wann eine mechanische Lüftung (Lüftungsanlage) notwendig ist. Zusätzlich finden Sie hier Richtlinien zur Raumtemperatur, die durch die Lüftung beeinflusst wird.

DIN EN 13779-2007 – Lüftung von Nichtwohngebäuden

Diese Norm befasst sich mit Lüftungsanlagen in Nichtwohngebäuden, in denen sich Menschen aufhalten. Die Norm kategorisiert vier Luftqualitätsklassen, die in Gebäuden vorherrschen können, und gibt die dafür benötigten Luftvolumenströme an. Dabei berücksichtigt sie auch die CO2- Konzentration im Raum. Diese Vorgaben können Sie als Richtwert bei der Planung einer Lüftung in Ihrer Schule nutzen. Bei einem CO2-Zielwert von 1.000 ppm (laut Umweltbundesamt) ist die Kategorie IDA 3 zu empfehlen.

Kategorie
Beschreibung
Erhöhung der CO2-
Konzentration gegenüber
der Außenluft (ppm)
Außenluftvolumenstrom
(m3/h pro Schüler)
IDA 1hohe Raumluftqualität< 400> 54
IDA 2mittlere Raumluftqualität400-60036-54
IDA 3mäßige Raumluftqualität600-100022-36
IDA 4niedrige Raumluftqualität> 1.000< 22

DIN EN 15251-2012 – Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung

Diese Norm kann ebenfalls für die Planung der Luftvolumenströme in der Schule herangezogen werden und wird besonders für neue und renovierte Gebäude empfohlen. Die Norm untergliedert drei Kategorien, die die Erwartungen der Nutzer an das Innenraumklima berücksichtigen.

Kategorie
Luftvolumenstrom
in m3/h pro Schüler
sehr schadstoffarmes
Gebäude
schadstoffarmes
Gebäude
nicht schadstoffarmes Gebäude
I (hohe Erwartungen)361,83,67,2
II (normale Erwartungen)251,32,55,0
III (annehmbare Erwartungen)140,71,42,9

Beispielrechnung für benötigten Luftvolumenstrom: 

Annahme: hohe Erwartungen an das Innenraumklima (Kategorie I), schadstoffarmes Gebäude

  • Luftvolumenstrom pro Schüler: 36 m³/h

  • Luftvolumenstrom pro m²: 3,6 m³/h

  • Raumfläche pro Schüler: 2 m²

Luftvolumenstrom = Luftvolumenstrom pro Schüler + Luftvolumenstrom pro m² x Raumfläche pro Person 

Luftvolumenstrom = 36 m³/h + 3,6 m³/h x 2 m² = 43,2 m³/h

VDI 6040 Blatt 1/2 und VDI 6022 Blatt 1

Die VDI-Richtlinie 6040 für Schulen gibt Hinweise zur Dimensionierung der Lüftungsanlage sowie zu weiteren technischen Anforderungen. Darin finden Sie außerdem verschiedene Möglichkeiten der freien, mechanischen und hybriden Lüftung mit dazugehörigen Anwendungsbeispielen sowie den jeweiligen Vor- und Nachteilen. Die VDI 6022 regelt zudem die Wartung der Lüftungsanlagen durch regelmäßige und fachgerechte Kontrollen und gibt weitere Anweisungen zu Hygienestandards.

Schallschutzrichtlinien/DIN 4109

Die DIN 4109 gibt an, dass in Schulen ein Schalldruckpegel von 30-35 dB(A) nicht überschritten werden darf. Auch das Umweltbundesamt empfiehlt einen maximalen Schalldruckpegel von 35 dB(A) für Unterrichts-, Fach-, Mehrzweckräume und Lehrerzimmer. In Sporthallen ist eine Schalldruckpegel von 40 dB(A) möglich.

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Fazit zu Lüftungsanlagen in Schulen 

Die Lüftung in Schulen gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in einem angenehmen Raumklima können Schüler und Lehrer den Unterricht effektiv gestalten. Für die Klassenraumlüftung eignen sich sowohl dezentrale als auch zentrale oder hybride Lüftungslösungen. Entscheidend bei der Auswahl ist, welche Bausituation besteht, welche Leistung die Lüftung erbringen soll und welches Modell die vorgeschriebenen technischen Anforderungen am besten erfüllt. 


 Da die Planung einer Schullüftung sehr komplex ist, empfehlen wir Ihnen, sich dafür an einen Lüftungsexperten zu wenden. Wenn Sie eine Förderung für die Lüftung beantragen möchten, kann das sogar eine zwingende Voraussetzung sein. Wir bei Luftbude beraten Sie gerne neutral und kostenfrei zur Ihrer individuellen Lüftungslösung.

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