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Zentrale Lüftungsanlagen

Zentrale Lüftungsgeräte sind unsichtbar und geräuschlos - ideal für Neubau oder Kernsanierungen. Gemeinsam finden wir das passende zentrale Lüftungssystem für Ihr Gebäude


Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung – die Bestseller

In unserem Lüftungsshop finden Sie zentrale Lüftungsanlagen verschiedener Hersteller für unterschiedliche Gebäudetypen und Anforderungen.

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Luftbude-Tipp:

Bei zentralen Lüftungsanlagen entscheidet nicht nur das Gerät selbst über die Qualität der Lüftung. Auch das gesamte Luftverteilsystem, die vorherige Planung und Dimensionierung müssen optimal auf Ihr Gebäude abgestimmt sein.

Zentrale Lüftung: Alle Hersteller im Überblick

Beim Kauf einer zentralen Lüftungsanlage können Sie zwischen vielen etablierten Herstellern wählen.

Was ist eine zentrale Lüftungsanlage?

Eine zentrale Lüftungsanlage ist ein Lüftungssystem, bei dem ein zentrales Lüftungsgerät mehrere Räume eines Gebäudes über ein fest installiertes Rohrsystem mit Frischluft versorgt.

Wärmerückgewinnung bei einer zentralen Lüftung
Das System besteht aus:

Zentrales Lüftungsgerät
  • steuert Zu- und Abluft über Ventilatoren 
  • filtert Außenluft
  • sorgt für Wärme- und Feuchterückgewinnung (optional)
Luftverteilsystem
  • verbindet das Lüftungsgerät mit den einzelnen Räumen 
  • verteilt frische Luft in Räume
  • führt verbrauchte Luft ab (vor allem aus Feuchträumen)

Im Gegensatz zu dezentralen Lüftungsanlagen benötigt eine zentrale Lüftung ein zusammenhängendes Luftkanalsystem. Dadurch können mehrere Räume gleichzeitig kontrolliert belüftet werden. 

Eine zentrale Lüftungsanlage ist ein komplexes System aus dem Lüftungsgerät und einem Luftverteilsystem. Die richtige Planung hängt von Gebäudeart, Nutzung und baulichen Voraussetzungen ab. Sie möchten Ihre Lüftung zunächst selbst verstehen und planen? In unserem DIY-Lüftungsratgeber zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, worauf Sie achten sollten und wie Sie Ihr Lüftungsprojekt vorbereiten können.

Aufbau einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Im Folgenden zeigen wir Ihnen nochmal einen detaillierteren Aufbau einer zentralen Lüftungsanlage.

Zentrales Lüftungsgerät Ansicht
1. Lüftungsgerät

Das Lüftungsgerät besteht aus:

  • Zuluftventilator: transportiert gefilterte Außenluft in die Wohnräume
  • Abluftventilator: führt verbrauchte Raumluft nach außen
  • Wärmetauscher (Enthalpie): erwärmt die frische Außenluft (auch Feuchterückgewinnung möglich)
  • Filter: schützt die Raumluft vor Staub, Pollen und anderen Schadstoffen

Das Gerät wird möglichst an einem gut zugänglichen Ort im Haus installiert. Geeignete Standorte sind Keller, Hauswirtschaftsraum, Technikraum oder Dachboden.

Lüftungsrohre zentrale Lüftung
2. Luftverteilsystem

Über Lüftungsrohre wird das zentrale Gerät mit den einzelnen Räumen verbunden. Die Leitungen können je nach Gebäude wie folgt verlegt werden:

  • im Fußbodenaufbau 
  • in abgehängten Decken 
  • in Schächten 
  • teilweise in Wänden

Im Wohnbereich bleiben meist nur die Zu- und Abluftventile sichtbar.

Steuerungsgerät zentrale Lüftung
3. Komfort- und Erweiterungsmöglichkeiten

Je nach Modell können zusätzliche Funktionen ergänzt werden:

  • CO₂-Sensoren: automatische Anpassung der Luftmengen
  • Feuchtigkeitssensoren: bedarfsgerechte Lüftung bei erhöhter Luftfeuchtigkeit
  • VOC-Sensoren: Erkennung von Luftbelastungen
  • Sommerbypass: Nutzung kühler Außenluft im Sommer
  • Heiz- oder Kühlregister: zusätzliche Temperierung der Luft
  • Smart-Home-Anbindung: Steuerung per App oder Gebäudeautomation

Luftbude-Tipp:

Bei Neubauten sollte die zentrale Lüftung möglichst früh in die Gebäudeplanung integriert werden. So können Rohrwege optimal geplant und spätere Anpassungen oder unnötige Zusatzkosten vermieden werden. Bei der Auswahl der richtigen Zentralanlage ist das Zusammenspiel aus Luftleistung, Geräuschentwicklung, Filterqualität, Rohrsystem und Bedienkomfort entscheidend.

Wie funktioniert eine zentrale Lüftungsanlage?

Eine zentrale Lüftungsanlage sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch im gesamten Gebäude. Dabei wird verbrauchte Raumluft kontrolliert abgeführt und gleichzeitig frische Außenluft zugeführt. Der große Vorteil: Die Luftqualität wird automatisch geregelt, ohne dass Bewohner regelmäßig über Fenster lüften müssen.

Funktionsweise einer zentralen Lüftungsanlage im Überblick Der Luftaustausch erfolgt in mehreren Schritten:

1
Außenluft wird angesaugt

Frische Außenluft gelangt in das Lüftungsgerät.

Ein Filter entfernt Staub, Pollen und weitere Partikel.

2
Wärme wird zurückgewonnen

Die warme Abluft aus den Innenräumen erwärmt den Wärmetauscher.

Die enthaltene Wärme wird auf die kalte Außenluft übertragen.

3
Vorgewärmte Frischluft gelangt in die Wohnräume

Die gefilterte und erwärmte Luft wird über das Rohrsystem in die Räume geleitet.

4
Verbrauchte Luft wird abgeführt

Feuchte und belastete Luft aus Bad, Küche oder Hauswirtschaftsraum wird abgesaugt und nach außen transportiert.

Luftführung: Zu- und Ablufträume einfach erklärt

Bei der Planung einer zentralen Lüftungsanlage werden Räume in Zuluft- und Abluftbereiche eingeteilt. Die Luft bewegt sich dabei über sogenannte Überströmzonen von den Zuluft- zu den Ablufträumen.

Bereich Typische Räume Funktion
Zuluft Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer

Versorgung mit frischer Luft
Abluft Bad, Küche, Hauswirtschaftsraum Abtransport von Feuchtigkeit, Gerüchen und Schadstoffen
Überström Flure, Durchgänge Luftweiterleitung zwischen den Räumen
Luftbude-Tipp:

Viele Probleme bei Lüftungsanlagen entstehen nicht durch das Gerät selbst, sondern durch eine falsche Planung der Luftführung.

Besonders wichtig sind ausreichend dimensionierte Luftmengen, kurze Rohrwege und sinnvoll platzierte Zu- und Abluftventile.

Funktion einer zentralen Lüftung im Haus
Wärmerückgewinnung bei zentralen Lüftungsanlagen

Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nutzt die Wärme der Abluft, um die einströmende Außenluft vorzuwärmen. Dadurch entstehen deutlich geringere Lüftungswärmeverluste als beim klassischen Fensterlüften.

Wärmetauscher zentrale Lüftungsanlage
So funktioniert die Wärmerückgewinnung:

  • 1. Warme Abluft wird aus den Wohnräumen abgesaugt. 
  • 2. Die Luft strömt durch den Wärmetauscher.
  • 3. Die gespeicherte Wärme wird auf die frische Außenluft übertragen.
  • 4. Vorgewärmte Luft gelangt zurück in die Wohnräume.

Die beiden Luftströme bleiben dabei voneinander getrennt. Dadurch werden Gerüche und verbrauchte Luft nicht zurück in die Räume geführt.

Gegenstromwärmetauscher Explosionszeichnung

Kreuzstrom- oder Gegenstromwärmetauscher

  • hohe Wärmerückgewinnung
  • keine Vermischung von Zu- und Abluft
  • besonders häufig in Wohngebäuden eingesetzt

Moderne zentrale Lüftungsanlagen erreichen je nach Modell Wärmerückgewinnungswerte von bis zu 94 %.

Enthalpietauscher Explosionszeichnung

Enthalpiewärmetauscher

  • Feuchterückgewinnung (Bsp. Winter)
  • reduziert trockene Raumluft
  • besonders interessant bei sehr dichten Gebäuden

Ein Enthalpiewärmetauscher hat durch die zusätzliche Rückgewinnung der Luftfeuchtigkeit allerdings meist eine geringere Wärmerückgewinnung.

Luftbude-Tipp:

Die höchste Wärmerückgewinnung ist nicht immer automatisch die beste Lösung. Bei sehr trockener Raumluft kann ein Enthalpiewärmetauscher sinnvoller sein, während in anderen Gebäuden maximale Energieeffizienz im Vordergrund steht.

Zentrale Zu- und Abluftanlagen ohne Wärmerückgewinnung

Diese Anlagen führen sowohl Frischluft zu als auch verbrauchte Luft ab. Sie werden häufig eingesetzt bei:

  • Gewerbegebäuden 
  • Industriehallen 
  • speziellen Anwendungen mit hohem Luftbedarf 

Für moderne Wohngebäude sind sie jedoch meist weniger interessant, da die Wärme der Abluft ungenutzt verloren geht.

Für welche Gebäude eignet sich eine zentrale Lüftungsanlage?

Eine zentrale Lüftungsanlage eignet sich besonders für dichte Gebäude, bei denen mehrere Räume dauerhaft und komfortabel mit frischer Luft versorgt werden sollen.

Besonders sinnvoll ist eine zentrale Wohnraumlüftung bei:
  • Neubauten mit hoher Energieeffizienz
  • gut gedämmten Häusern
  • Mehrfamilienhäusern und Wohnungen mit zentraler Haustechnik
  • umfassenden Sanierungen mit ausreichend Platz für Lüftungsleitungen
Entscheidend ist nicht nur die Gebäudeart, sondern vor allem:
  • vorhandener Platz für Lüftungsrohre (Bsp. Decke, Boden)
  • Anzahl der zu belüftenden Räume
  • bauliche Voraussetzungen
  • Preisbudget
Neubau eines Mehrfamilienhaus

Zentrale Lüftung im Neubau

Im Neubau ist eine zentrale Lüftungsanlage besonders einfach integrierbar, da die Lüftung bereits während der Planungsphase berücksichtigt werden kann. Vorteile im Neubau sind:

  • Lüftungsrohre können frühzeitig eingeplant werden
  • optimale Platzierung von Lüftungsgerät und Luftauslässen möglich
  • kurze Leitungswege reduzieren Energieverbrauch und Geräusche
  • Kombination mit Wärmepumpe und Smart-Home-Systemen möglich
  • hoher Wohnkomfort durch automatische Luftversorgung

Zentrale Lüftungsanlage im Einfamilienhaus

Für Einfamilienhäuser gehört die zentrale Lüftungsanlage zu den häufigsten Einsatzbereichen. Sie ermöglicht eine gleichmäßige Belüftung aller Wohnräume über ein gemeinsames Luftverteilsystem.

Einfamilienhaus mit Lüftung
  • gleichmäßige Luftqualität im gesamten Gebäude
  • zentrale Filterung der Außenluft
  • nur wenige sichtbare Komponenten im Wohnbereich
  • hoher Komfort durch automatische Regelung
  • Wärmerückgewinnung reduziert Lüftungswärmeverluste

Bei der Planung sollte besonders auf folgende Punkte geachtet werden:
  • ausreichende Luftleistung für die Wohnfläche 
  • sinnvoller Aufstellort des Geräts 
  • kurze und gut gedämmte Rohrwege
  • ausreichender Schallschutz
Luftbude-Tipp:

Eine zentrale Lüftungsanlage sollte nicht nur nach der Größe des Hauses ausgewählt werden. Auch Bewohneranzahl, Nutzung der Räume und individuelle Anforderungen (z.B. Allergiker, Homeoffice, große Wohnbereiche) beeinflussen die richtige Dimensionierung.

Zentrale Lüftung in Wohnungen und Mehrfamilienhäusern

Auch in Wohnungen und Mehrfamilienhäusern können zentrale Lüftungsanlagen eingesetzt werden.

Vorteile:
  • individuelle Steuerung je Wohnung
  • eigene Filterung und Wartung
  • hohe Flexibilität bei unterschiedlichen Nutzungen
Geeignete Einbauorte:
  • Abstellräume
  • Hauswirtschaftsräume
  • abgehängte Decke
  • Technikbereich

Zentrale Lüftungsanlage nachrüsten

Eine zentrale Lüftungsanlage lässt sich grundsätzlich auch im Bestand nachrüsten. Der Aufwand ist jedoch deutlich stärker von den baulichen Voraussetzungen abhängig als bei einem Neubau.

Besonders relevant sind:
  • ausreichend Platz für Lüftungsleitungen
  • geeigneter Aufstellort für das Lüftungsgerät
  • mögliche Leitungsführung durch Decken, Schächte oder Nebenräume
  • Möglichkeit Außen- & Fortluftanschlüsse
Eine Nachrüstung ist eher geeignet bei:
  • größeren Sanierungen
  • Dachausbauten
  • Gebäuden mit vorhandenen Schächten
  • abgehängten Decken oder ausreichend Installationsraum
Eine Nachrüstung ist eher nicht geeignet bei:
  • fehlendem Platz für Lüftungsrohre
  • sehr kleinen Wohnungen
  • Gebäuden mit wenig Eingriffsmöglichkeiten
  • denkmalgeschützten Fassaden mit eingeschränkten Außenwanddurchführungen
Luftbude-Tipp:

Beim Nachrüstung einer Lüftungsanlage ist eine Zentralanlage nicht die beste Lösung. Entscheidend ist, ob der Aufwand für Rohrsystem, Einbau und Anpassungen am Gebäude im Verhältnis zum gewünschten Komfort steht. Wir erstellen Ihnen eine individuelle & kostenfreie Lüftungsplanung, um genau die Frage zu klären, ob bei Ihnen eine zentrale oder dezentrale Lüftungsanlage sinnvoll ist.

Einbausituation einer zentralen Lüftung
Luftverteilsystem einer zentralen Lüftung
Einbau-Beispiel einer zentralen Lüftung
Verteilsystem einer zentralen Lüftung

Vorteile einer zentralen Lüftungsanlage

Eine zentrale Lüftungsanlage sorgt automatisch für einen regelmäßigen Luftaustausch im gesamten Gebäude. Dadurch wird verbrauchte Luft, Feuchtigkeit und Gerüche zuverlässig abgeführt und der Wohnraum zugleich mit gefilterter Frischluft versorgt.

Besonders in modernen, gut gedämmten Gebäuden ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung wichtig, da der natürliche Luftaustausch durch dichte Gebäudehüllen deutlich reduziert wird. Die wichtigsten Vorteile einer zentralen Lüftungsanlage sind:

Frische & saubere Luft in allen Wohnräumen
  • Luftaustausch ohne Fenster öffnen
  • gute Luftqualität in Wohn- & Schlafräumen
  • automatische Abführung von verbrauchter Luft und Gerüchen

Weniger Feuchtigkeit (Schutz vor Schimmel)
  • Abtransport feuchter Luft aus Bad, Küche und Nebenräumen
  • Regulierung überschüssiger Luftfeuchtigkeit
  • Reduzierung des Risikos für Schimmelbildung

Heizenergie sparen (Wärmerückgewinnung)
  • Wärme bleibt beim Lüften im Gebäude (Wärmerückgewinnung bis zu 94%)
  • Außenluft wird vorgewärmt
  • weniger Wärmeverlust (Vgl. zu Fenster)
Hoher Komfort durch automatische Steuerung
  • automatischer Regelung über Feuchte- oder CO₂-Sensoren
  • App- und Smart-Home-Steuerung
  • Zeitprogramme für individuellen Betrieb
  • Sommerbypass für kühlere Außenluft
Ruhiger und unauffälliger Betrieb
  • leise EC-Ventilatoren
  • optimierte Luftmengen
  • Schalldämpfer im Luftverteilsystem
  • zentrale Installation außerhalb der Wohnbereiche

Kaufkriterien für die richtige zentrale Lüftungsanlage

Die passende zentrale Lüftungsanlage hängt nicht nur vom Preis ab. Entscheidend ist, dass Luftleistung, Gebäudegröße, Nutzung und gewünschter Komfort optimal zusammenpassen. Wichtige Kriterien beim Kauf einer zentralen Lüftungsanlage sind:

Luftleistung und Dimensionierung

Die Luftleistung einer zentralen Lüftungsanlage muss zum Gebäude und zur Nutzung passen. Eine zu klein dimensionierte Anlage erreicht nicht den gewünschten Luftaustausch, während eine überdimensionierte Anlage unnötig mehr Energie verbrauchen oder Geräusche verursachen kann.

Bei der Planung werden unter anderem berücksichtigt:
  • Wohnfläche und Raumanzahl
  • Anzahl der Bewohner
  • Nutzung der Räume
  • Feuchtigkeitsräume (z.B. Bad, Küche)
  • energetischer Zustand des Gebäudes

Die Luftmenge wird über den erforderlichen Volumenstrom der Anlage bestimmt. Für Einfamilienhäuser liegen typische zentrale Lüftungsgeräte häufig im Bereich von etwa 150 bis 400 m³/h – abhängig von Gebäudegröße und Anforderungen.

Luftbude-Tipp:

Eine Anlage sollte nicht dauerhaft auf höchster Stufe laufen müssen. Eine passende Dimensionierung sorgt für ausreichend Luftqualität bei niedrigem Energieverbrauch und angenehmer Lautstärke.

Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz

Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nutzt die Wärme der Abluft, um die kalte Außenluft vorzuwärmen. Moderne zentrale Lüftungsanlagen erreichen je nach Gerät und Betriebsbedingungen Wärmerückgewinnungswerte von bis zu etwa 94 %.

Verschiedene Wärmetauscher bieten unterschiedliche Vorteile:
  • Kreuz- oder Gegenstromwärmetauscher: hoher Wärmerückgewinnungsgrad
  • Enthalpiewärmetauscher: zusätzliche Rückgewinnung von Feuchtigkeit für ein ausgeglicheneres Raumklima
Luftbude-Tipp:

Für Wohngebäude ist eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung heute meist die sinnvollste Lösung. Sie verbindet dauerhaft frische Luft mit reduziertem Wärmeverlust. Sollten Sie eine trockene Innenluft haben (Bsp. Lehmhaus), empfiehlt sich zusätzlich ein Enthalpiewärmetauscher.

Filter, Luftqualität und Komfortfunktionen

Eine zentrale Lüftungsanlage sorgt nicht nur für Luftaustausch, sondern kann die Raumluftqualität deutlich verbessern. Hochwertige Filtersysteme schützen vor Staub und Schmutzpartikeln, Pollen, Feinstaub und Gerüchen. 

Zusätzliche Funktionen können den Betrieb automatisch anpassen:

  • CO₂-Sensoren: erhöhen die Lüftungsleistung bei vielen Personen
  • Feuchtesensoren: reagieren auf erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • VOC-Sensoren: erkennen bestimmte Luftverunreinigungen
  • Sommerbypass: nutzt kühlere Außenluft ohne Wärmerückgewinnung

Luftbude-Tipp:

Achten Sie nicht nur auf die Filterklasse, sondern auch auf die langfristige Verfügbarkeit und Kosten der Ersatzfilter. Eine gute Anlage sollte auch nach Jahren einfach wartbar bleiben.

Lautstärke und effiziente Ventilatoren

Eine moderne zentrale Lüftungsanlage arbeitet im Alltag sehr leise – vorausgesetzt, sie wurde richtig geplant und dimensioniert. Die Lautstärke wird beeinflusst durch:

  • Qualität und Regelung der Ventilatoren
  • Luftmenge
  • Rohrführung
  • Schalldämpfer
  • Aufstellort des Lüftungsgeräts 

Besonders wichtig:
  • effiziente EC-Ventilatoren reduzieren den Stromverbrauch
  • stufenlose Regelungen passen die Leistung automatisch an
  • Schalldämpfer vermeiden Geräuschübertragung über die Lüftungsleitungen

Für Schlaf- und Wohnbereiche sollte bereits bei der Planung auf eine passende Luftmenge und eine geräuscharme Auslegung geachtet werden.

Luftbude-Tipp:

Ein leistungsstarkes Gerät ist nicht automatisch die beste Wahl. Eine richtig dimensionierte Lüftungsanlage läuft häufig leiser und effizienter als ein über- oder auch unterdimensioniertes System.

Planung und Installation einer zentralen Lüftungsanlage

Eine zentrale Lüftungsanlage besteht nicht nur aus dem Lüftungsgerät selbst. Entscheidend für einen effizienten und leisen Betrieb ist die richtige Planung des gesamten Systems:

  • Position/ Aufstellort des Lüftungsgeräts
  • Verlegung der Lüftungsrohre (Luftverteilsystem und Kanalführung)
  • Anordnung der Zu- und Abluftventile
  • Auswahl passender Steuerung und Sensorik (CO2- / Feuchte- / VOC-Sensor)

Eine fehlerhafte Planung kann später zu unnötigen Geräuschen, höheren Betriebskosten oder einer eingeschränkten Luftleistung führen. Deshalb sollte die zentrale Lüftung bereits frühzeitig in die Gebäudeplanung integriert werden.

Luftbude hilft Ihnen bei der Planung und individuellen Beratung zu Ihrem Gebäude.

Luftbude-Tipp:

Besonders im Neubau lohnt es sich, die Lüftungsplanung bereits mit der Grundrissplanung abzustimmen. So lassen sich Leitungswege optimieren und Montagekosten reduzieren.

Weitere Informationen rund um zentrale Lüftungsanlagen

In unseren weiterführenden Ratgebern erfahren Sie mehr zum Thema zentrale Lüftung.

Zentrale Lüftungsanlagen im Vergleich
  • Detaillierte Produktvergleiche
  • Empfehlungen aus der Praxis
  • Unterschiede je Gerät
  • Testergebnisse im Vergleich
Kosten einer zentralen Lüftungsanlage
  • Anschaffungskosten
  • Montage und Zubehör
  • laufende Betriebskosten
  • mögliche Förderungen
Montage & Einbau
  • Ablauf der Installation
  • Anforderungen an Gebäude und Technikraum
  • wichtige Punkte während der Bauphase
Reinigung & Wartung
  • Filterwechsel
  • Reinigung der Lüftungsleitungen
  • langfristiger Betrieb der Anlage

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu zentralen Lüftungsanlagen

Die Kosten einer zentralen Lüftungsanlage hängen stark von Gebäudegröße, Luftleistung, Rohrsystem und Montageaufwand ab. Als grobe Orientierung:

  • Lüftungsgerät: ca. 3.000–6.000 €
  • Luftverteilsystem und Montage: ca. 3.000–5.000 € 

Damit liegen typische Gesamtkosten häufig bei etwa 6.000–11.000 € inklusive Installation. Die tatsächlichen Kosten können je nach Gebäude und Ausstattung abweichen.

Ja, eine Nachrüstung ist grundsätzlich möglich, aber deutlich aufwendiger als im Neubau. Besonders wichtig sind:

  • vorhandener Platz für Lüftungsrohre
  • Möglichkeiten zur Leitungsführung
  • geeigneter Aufstellort
  • bauliche Gegebenheiten

Bei vielen Bestandsgebäuden kann eine dezentrale Lüftung aufgrund des geringeren Eingriffs die einfachere Lösung sein.

Eine zentrale Lüftungsanlage saugt verbrauchte Luft aus Ablufträumen ab und führt frische Außenluft in Wohnräume. Der Ablauf:

  • 1. Abluft wird aus Bad, Küche oder HWR abgeführt.
  • 2. Die Wärme der Abluft wird über einen Wärmetauscher zurückgewonnen.
  • 3. Vorgewärmte Frischluft wird in Wohn- und Schlafräume eingebracht. 

So entsteht ein kontinuierlicher Luftaustausch ohne regelmäßiges Fensterlüften.

Die Filter sollten regelmäßig kontrolliert und je nach Verschmutzung gewechselt werden. Empfehlungen:

  • Filterprüfung: alle 3–6 Monate
  • Filterwechsel: meist etwa alle 6 Monate
  • Anlagenprüfung und Reinigung: abhängig von Nutzung und Verschmutzung

Die Anlagenprüfung sollte durch eine Fachfirma durchgeführt werden. Dazu gehört vor allem die Reinigung der Lüftungsrohre. Eine Reinigung dieser Luftleitungen ist in der Regel etwa alle 5–10 Jahre sinnvoll.

Moderne zentrale Lüftungsanlagen arbeiten sehr energieeffizient. Der Verbrauch hängt ab von:

  • Gerätegröße
  • Betriebsstufe
  • Nutzungsdauer
  • Luftmenge

In der Regel verbraucht eine zentrale Lüftungsanlage 300-550 kWh pro Jahr. Durch die Wärmerückgewinnung kann die Anlage aber gleichzeitig noch Heizenergie einsparen.

Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann einen großen Teil der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen. Moderne Geräte erreichen je nach Modell und Betriebsbedingungen Wärmerückgewinnungswerte von bis zu etwa 94 %.

Die tatsächliche Einsparung hängt jedoch von Gebäude, Dämmstandard, Nutzung und Heizsystem ab.

Die beste zentrale Lüftungsanlage hängt nicht nur vom Gerät ab, sondern von der passenden Auslegung für das Gebäude. Wichtige Kriterien:

  • passende Luftleistung
  • geringe Geräuschentwicklung
  • effiziente Wärmerückgewinnung
  • hochwertige Filter
  • einfache Wartung
  • passende Steuerungsmöglichkeiten

Eine individuelle Planung ist deshalb wichtiger als ein allgemeiner Testsieger. Luftbude kann bei der Planung und Auswahl des passenden Geräts für Ihre Situation helfen:

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