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Überblick
Der Begriff Wärmerückgewinnung beschreibt die Energieübertragung von einem Element auf einen anderen. So kann die Energie erneut genutzt werden. In Bezug auf die Lüftung bedeutet dies, dass Wärme, die in der Abluft enthalten ist, auf die frisch einströmende Zuluft übertragen und dem Innenraum wieder zurückgeführt wird. Für die Wärmeübertragung nutzen Lüftungsanlagen einen integrierten Wärmetauscher. Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung geht durch die Wärmerückgewinnung deutlich weniger Wärme verloren als bei der klassischen Fensterlüftung, bei der die Wärme ungehindert nach außen strömen kann. Dadurch müssen Sie weniger heizen und können den Energieverbrauch sowie die Heizkosten des Gebäudes senken. Aufgrund der hohen Anforderung des Gebäudeenergiegesetzes an die Energieeffizienz werden Neubauten und energetische Sanierungen mittlerweile in der Regel standardmäßig mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Um die Wärme aus dem Innenraum zu erhalten, gibt es drei Möglichkeiten:
Die drei Arten der Wärmerückgewinnung unterscheiden sich darin, wie die Wärmeübertragung von der Abluft auf die Zuluft gewährleistet wird. Welche Wärmerückgewinnungsart genutzt wird, ist unter anderem abhängig von der Art der Lüftungsanlage. Wir erklären Ihnen, was die jeweiligen Vorgehensweisen ausmacht und wann die verschiedenen Wärmerückgewinnungsarten sinnvoll sind.
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Rekuperative Wärmerückgewinnung |
Regenerative Wärmerückgewinnung |
Wärmerückgewinnung mit Wärmepumpe |
Geeignet für |
Zentrale Lüftung |
Dezentrale und zentrale Lüftung |
Zentrale Lüftung |
Art der Wärmeübertragung |
Direkt über eine wärmeleitende Trennwand |
Indirekt über ein Speichermedium |
Indirekt über einen Verdichter |
Art des Wärmetauschers/- speichers |
Plattenwärmetauscher |
Keramikwärmespeicher Rotationswärmetauscher (Industrie) |
Wärmepumpe |
Kosten für Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung |
2.500 - 7.800 € (ohne Zubehör) |
450 - 850 € (dezentral) |
9.000 - 15.000 € |
Besonderheiten |
• Getrennte Lüftungskanäle für optimale Hygiene • Geeignet für Luftmengen von 1.000-25.000 m3/h |
• Dezentral: geeignet für Wohnungen • Zentral: geeignet für Industrie/große Luftmengen von 10.000-200.000 m3/h |
• Wärme auch für Heizung und Warmwasser nutzbar • Sinnvoll in großen Gebäuden (Mehrfamilien-/Ge werbegebäude) • Separate Anschaffung zur Lüftungsanlage (höhere Kosten) |
Weiterführende Informationen für Sie
Vergleich dezentrale & zentrale Lüftung
Dezentrale Lüftung im Überblick
Quellennachweis
Für diesen Artikel wurden Erfahrungswerte mehrerer Lüftungsexperten, Bausachverständiger, Handwerker sowie Hersteller aufgearbeitet und zusammengefasst. Als Grundlage dienen hierfür aktuelle Normen, Gutachten sowie neutrale Prüfprotokolle unabhängiger Messdienstleister.
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