Lüftungssysteme – Schutz für Gesundheit und Immobilien

Das richtige Lüftungssystem schützt Ihre Gesundheit und Ihre Immobilie. Außerdem schonen Sie dabei Ihre Ausgaben und die Umwelt durch die integrierte Wärmerückgewinnung. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über Lüftungssysteme wissen und worauf Sie bei der Anschaffung achten sollten.

Lüftungssysteme sorgen für eine bessere Luftqualität

Wenn ein Haus oder eine Wohnung nicht richtig gelüftet werden, kann dies zu einer Reihe von Problemen führen. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit erhöht das Schimmelrisiko und gefährdet damit langfristig die Gesundheit der Bewohner. Stickige Raumluft enthält außerdem extrem viel CO2 und nur noch wenig Sauerstoff. Über einen längeren Zeitraum eingeatmet, senkt sie die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit eines Menschen sowie sein allgemeines Wohlbefinden deutlich. Häufig ist die Konzentration von Schadstoffen innerhalb einer Wohnung sogar noch höher als in der Außenluft. Zu diesen Stoffen gehören Feinstaub, Pollen und chemische Ausdünstungen von Möbeln, Textilien und Putzmitteln. Wer nicht ausreichend lüftet, riskiert seine eigene Gesundheit und die aller anderen Bewohner.

Eines der größten Lüftungsprobleme ist, dass in modernen Neubauten keinerlei Luft mehr von selbst durch Fenster oder Dächer eindringen kann. Dies liegt an den hohen Dämmstandards. In vielen älteren Gebäuden kann noch ein natürlicher Luftstrom entstehen, da Fenster und Dächer nicht völlig luftdicht sind. Doch selbst dieser reicht nicht aus, um einen ausreichenden Luftaustausch herzustellen. Deshalb muss in allen Gebäuden regelmäßig gelüftet werden – und zwar häufiger als 1-2x am Tag stoßzulüften.

Das sporadische Kippen der Fenster ist jedoch ebenfalls nicht genug. Stattdessen muss systematisch stoß- und quergelüftet werden. Dieses erfordert viel Zeit und Aufmerksamkeit, da in dichten Gebäudehüllen theoretisch alle 3-4h gelüftet werden müsste. Zum Glück gibt es mittlerweile verschiedene selbstständige Lüftungssysteme, die Ihnen diese Arbeit abnehmen.

Ein Lüftungssystem soll bewirken, dass verbrauchte Raumluft regelmäßig und in ausreichenden Mengen durch frische Außenluft ersetzt wird. Strombetriebene Lüftungssystemen saugen die Luft mit einem Ventilator entweder in die Wohnung oder leiten die verbrauchte Raumluft nach außen ab. Dadurch werden nicht nur durch integrierte Filtersysteme die Schadstoffe in der Luft reduziert und Sauerstoff hinzugefügt, sondern auch die Luftfeuchtigkeit entsprechend reguliert. Diese wird zusammen mit den Schadstoffen kontinuierlich nach draußen befördert, sodass die Raumluftqualität konstant gesund bleibt. Des Weiteren kann die Wärme im Inneren des Hauses gehalten werden durch Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bis zu 94%.

Grundsätzlich werden zwei Arten von Lüftungssystemen unterschieden:

1Dezentrale Lüftungssysteme

2Zentrale Lüftungssysteme

Welche Arten von Lüftungssystemen gibt es?

Bevor wir die unterschiedlichen Arten von Lüftungssystemen genauer beschreiben möchten, liefern wir Ihnen einen gesamtheitlichen Überblick, über die generellen Möglichkeiten des Lüftens.

1. Freie Lüftung (Fensterlüftung)

Die manuelle Lüftung per geöffnetem Fenster ist noch immer weit verbreitet. Es reicht jedoch nicht aus, die Fenster nur zu kippen. Um einen ausreichenden Luftaustausch ohne ein automatisches Lüftungssystem erreichen zu können, sollte man regelmäßig stoß- und querlüften.

Luftbude-Tipp: Passen Sie die Lüftungsdauer den Jahreszeiten an! Im Sommer sollte länger gelüftet werden als im Winter. Einerseits, weil die Wohnung im Winter schneller auskühlt. Andererseits, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. In folgender Grafik haben wir die notwendige Lüftungsdauer je nach Lüftungsmethode und Jahreszeit für Sie zusammengefasst:

Lese-Tipp: Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber zum Thema „Richtig Lüften“

So lüften Sie richtig - Lüftungssysteme

2. Fensterfalzlüftung

Die Fensterfalzlüftung ist eine sehr einfache Variante eines automatischen Lüftungssystems. Diese wird allein durch den natürlichen Luftdruck betrieben und kommt völlig ohne Strom aus. Auch ihre Installation ist unkompliziert: Ein Teil der Fensterdichtung (der sog. Falz des Fensters) wird herausgenommen und durch den Lüfter ersetzt. Die Fensterfalz befindet sich im Inneren des Fensterrahmens. Wird nun von außen Luft in den Lüfter geweht, strömt diese zuerst durch den Fensterrahmen, bevor sie in die Wohnung gelangt. Wenn auf dem entgegengesetzten Weg verbrauchte Luft aus der Wohnung herausströmt, geht ein Großteil der in ihr enthaltenden Wärme verloren. Dadurch entstehen höhere Heizkosten. Das Problem dabei ist der unkontrollierte Luftaustausch sowie der hohe Wärmeverlust mit der Zeit. Daher kann die Fensterfalzlüftung immer nur als Ergänzung zu einer kontrollierten Lüftung über Lüftungssysteme angesehen werden.

Lese-Tipp: Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber zum Thema „Fensterfalzlüftung“

Nachdem die beiden Arten einer freien Lüftung vorgestellt wurden, möchten wir gerne auf mechanische Lüftungssysteme zurückkommen, die einen kontrollierten Luftaustausch mit Wärmerückgewinnung gewährleisten.

3. Zentrale Lüftungssysteme

Eine Zentrallüftung ist ein sehr komplexes Lüftungssystem, da es das gesamte Gebäude betrifft. Es umfasst eine zentrale Lüftungseinheit, die in der Regel im Keller oder auf dem Dachboden platziert wird. Von ihr aus verläuft ein System aus Lüftungsrohren, das in Fußböden oder Decken verlegt wird und in sämtliche Räume des Hauses führt. Aus Räumen mit regelmäßig hoher Luftfeuchtigkeit, wie Küche und Bad wird Luft abgesaugt. Sie werden zu „Abluftzonen“ definiert. Räume wie Schlaf- oder Wohnzimmer werden hingegen mit Frischluft über die Kanäle versorgt. Sie stellen „Frischluftzonen“ dar. Durch offene Durchgangstüren oder die Türschlitze tauschen sich die Luftmassen innerhalb des Gebäudes zusätzlich aus.

Zentrale Lüftungssysteme können mit einer Vielzahl an Zubehör ausgestattet werden. Hierzu gehören Bauteile zur Wärmerückgewinnung oder Filter gegen Schadstoffe, Staub oder Pollen. Verschiedene Sensoren können die Konzentration von Feuchtigkeit, CO2 und Schadstoffen in der Luft präzise bestimmen. Das gesamte Lüftungssystem kann vor Ort über die Zentraleinheit gesteuert und individuell angepasst werden. Aufgrund ihres Umfanges sind zentrale Lüftungssysteme eher teuer. Ihr Preis kann zwischen 7000 € und 15.000 € liegen. Ein nachträglicher Einbau ist meist sehr aufwendig und noch kostenintensiver. Beachten Sie hierbei auch die erhöhten Betriebskosten sowie die Kosten für die regelmäßige Wartung der einzelnen Kanäle. Eine deutlich günstigere, aber ebenso effektive Alternative stellen die dezentralen Lüftungssysteme dar.

Luftbude-Tipp: Denken Sie frühzeitig darüber nach, ob ein zentrales Lüftungssystem für Ihre konkrete Bausituation in Frage kommt. Ein zentrales Lüftungssystem sollte bei einem Neubau von Beginn an eingeplant werden. Das Nachrüsten in ein bestehendes Gebäude ist mit einem großen baulichen Aufwand verbunden und äußerst kostspielig.

Lese-Tipp: Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber zum Thema „Zentrale Lüftungssysteme.“

4. Dezentrale Lüftungssysteme

Ein dezentrales Lüftungssystem zeichnet sich durch seine Kompaktheit und Flexibilität aus. Das komplette Lüftungssystem ist in einem einzelnen Rohr, der sog. Wandeinbauhülse, verbaut. Von außen ist lediglich die Wetterschutzhaube sichtbar, von innen nur die Innenblende. Ein Ventilator saugt abwechselnd Frischluft von außen oder verbrauchte Luft von innen an. Der so entstehende Luftstrom kann die Feuchtigkeitskonzentration im Raum effektiv regulieren. Für die ausreichende Belüftung eines Einfamilienhauses sind in der Regel 4-8 dezentrale Lüftungssysteme notwendig – je nach Lüftungsplanung.

Auch ein dezentrales Lüftungssystem kann mit zahlreichen Zubehörteilen versehen werden. Eingebaute Sensoren messen Feuchtigkeits-, CO2 oder Schadstoffkonzentration in der Raumluft. Verschiedene Filter verhindern, dass unerwünschte Stoffe überhaupt in die Wohnung gelangen. Die Kosten für Anschaffung, Planung und Montage halten sich bei dezentralen Lüftungssystemen eher in Grenzen. Eine komplette Ausstattung einer dezentralen Lüftung für ein Einfamilienhaus mit 4-8 Lüftern kostet in der Regel zwischen 3.000€ und 5.000€. Damit ist ein dezentrales Lüftungssystem bedeutend günstiger als ein zentrales.

Luftbude-Tipp: Wenn Sie bei Ihrem Neubau oder Ihre Sanierung über ein Lüftungssystem nachdenken, unterstützen wir Sie gerne mit einer neutralen Beratung oder einer kostenfreien Lüftungsplanung. Luftbude hat beide Lüftungssysteme im Portfolio und bespricht mit Ihnen gemeinsam die Vor- und Nachteile für Ihre individuelle Situation.
Kontaktieren Sie uns kostenfrei.

Lese-Tipp: Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber zum Thema „Dezentrale Lüftungssysteme.“

Vor- und Nachteile verschiedener Lüftungssysteme im Überblick

Vergleich - Lüftungssysteme

1. Funktionen

Dezentrales
Lüftungssystem
Zentrales
Lüftungssystem
Fensterfalzlüftung
Energieeffizienz ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Wärmerückgewinnung + bis 94% möglich
+ Rückgewinnung sehrhoch
+ möglich
+ Rückgewinnung sehrhoch
- nicht möglich
- erhöhte Heizkosten durchWärmeverluste
Erhalt derLuftfeuchtigkeit + Grundfeuchtigkeitwird zurückgewonnen + möglich, mitspeziellem Enthalpie-Wärmetauscher - kann nicht kontrolliertwerden
Stromkosten + niedrig
(ca. 4€ Stromkosten je Gerät im Jahr)
- erhöht + keine Stromkosten
Frostschutz + möglich durchReversierbetrieb +/- möglich aberaufwendig (Heizregister oder Abschaltung) - nicht möglich
- erhöhte Schimmelgefahr
Zubehör ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐
Sensoren + können Temperatur, CO2,Feuchtigkeit und VOCs messen
+ Lüftung kann nachBedarf eingestellt werden
+ Einfache Nachrüstung
+ können Temperatur, CO2,Feuchtigkeit und VOCs messen
+ Lüftung kann nachBedarf eingestellt werden
- keine Sensorenverfügbar
Filter (z.B. gegen Pollen,Feinstaub, Hausstaub, Gerüche, Schadstoffe) + möglich + möglich - nicht möglich
Berechenbareluftvolumenströme (LVS) + möglich + möglich - nicht möglich
Schallentwicklung ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐
Eigenschall +/- Geräuschentwicklung je nach Lüfter
+ effektives Zubehörfür Schalldämmung verfügbar
+ mittlerweile gibt essehr geräuscheffiziente Ventilatoren
+/- nur in einem Raum
+ gute Schallwerte
- Telefonieschall möglich
+ kein Eigenschall
Durchgangsschall + spezielle Schalldämmkonzepte können Außenschall um biszu 70 dB reduzieren (wie ein 2fach-verglastes geschlossenes Fenster)
+ Zubehör für effektive Schalldämmung verfügbar
+ Kein Durchgangsschall durch Kanalsystem - Durchgangsschall vonaußen gelangt ungehindert in den Wohnraum
- kaum Schalldämmungverfügbar
Steuerungsmöglichkeiten ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐
Individuelle Einstellung und Steuerung + möglich + möglich - nicht möglich
Auswählbare Lüftungszonen + möglich - nicht möglich (festgelegte Raumaufteilung) - nicht möglich

2. Einbau & Planung

Dezentral Zentral Fensterfalzlüftung
Kosten ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Anschaffungskosten +/- moderat - hoch + gering
Einbaukosten +/- moderat +/- vertretbar bei Neubau
- sehr hoch bei Bestand oder Sanierung
+ gering
Förderfähigkeit + finanzielle Förderung möglich (z.B. durch KfW) + finanzielle Förderung möglich (z.B. durch KfW) - nicht möglich
Fachlicher Aufwand ⭐⭐ ⭐⭐
Benötigte fachliche Hilfe +/- für Elektroanschluss und Verkabelung
+/- für Kernlochbohrung
- für aufwändige Verlegung des Rohsystems
- für Inbetriebnahme
-/ + kann mit Fenstertausch realisiert werden

3. Reinigung & Wartung

Dezentral Zentral Fensterfalzlüftung
Kosten ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Reinigungskosten + keine (kann selbst vorgenommen werden)
+ Wartung kann werkzeuglos durch Bewohner realisiert werden
- hoch (Firma muss jährlich beauftragt werden) + keine (kann selbst vorgenommen werden)
- Zum Teil schwer erreichbare Bauteile (Schimmelrisiko)
Kosten für Austausch der Filter +/- gering
+ viele Filter können mehrmals gereinigt werden
+/- gering
+ viele Filter können mehrmals gereinigt werden
+ keine Kosten, weil keine Filter enthalten
Aufwand ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Reinigungs- und Wartungsaufwand +/- moderat aber unkompliziert
- alle paar Monate notwendig
+ kann selbst vorgenommen werden innerhalb weniger Minuten
- hoher Aufwand
- nur von Fachleuten möglich
+ gering
+ kann selbst vorgenommen werden
- Schwer erreichbare Stellen
Automatische Erinnerung bei Reinigungsbedarf + gegeben + gegeben - nicht gegeben

Fazit zu den Lüftungssystemen: Jedes Lüftungssystem hat seine Vor- und Nachteile. Grundsätzlich gilt: Das Lüftungssystem sollte nach den konkreten Anforderungen der Bausituation und den persönlichen Präferenzen der Bewohner ausgewählt werden. Wenn diese Punkte bei der Lüftungsplanung ausreichend bedacht wurden, kann jedes Lüftungssystem im Alltag seine Stärken einbringen. Für eine neutrale und kostenfreie Beratung durch unsere Lüftungsexperten können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Dezentrale Lüftungssysteme im Überblick

Aufbau und Funktionen des Lüftungssystems

Aufbau - Dezentrale Lüftungssysteme

Ein dezentrales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung besteht aus nur wenigen Bauteilen:

  1. Einer Innenblende mit optionalem Filterelement.
  2. Einem Reversierventilator, der Luft zu beiden Seiten abwechselnd ansaugen kann.
  3. Einem Wärmespeicher, der auch nachgerüstet werden kann.
  4. Einer Wandeinbauhülse, die den Kern des Lüfters umschließt.
  5. Einer Wetterschutzhaube, die vor Regen und groben Partikeln schützt.

Der Ventilator saugt abwechselnd frische Außenluft in den Raum hinein bzw. leitet verbrauchte Luft nach außen ab. Optionale Sensoren messen die Konzentration von Feuchtigkeit, CO2 oder verschiedenen Schadstoffen und steuern die Anlage entsprechend.

Je mehr dezentrale Lüfter verwendet werden, desto stärker ist der Luftaustausch. Grundsätzlich werden dezentrale Lüftungssysteme in Paaren eingeplant, sodass immer gleich viele Geräte absaugen und Frischluft zuführen.

Orientierung bezüglich der Gerätanzahl:

Orientierung bei Lüftungssystemen mit Wärmerückgeiwnnung

Dezentrale Lüftungssysteme stellen für viele Nutzer eine optimale Kombination aus Leistung, Flexibilität und Kosteneffizienz dar:

  1. Sie verhindern Probleme mit Schimmel:
  2. Lüften per Hand oder mit einer Fensterfalzlüftung ist oft nicht effektiv genug, um genug Feuchtigkeit aus dem Haus zu leiten. Dezentrale Lüftungssysteme können einen ausreichenden Luftwechsel sicherstellen.

  3. Sie reduzieren Schadstoffe:
  4. Durch verschiedene Filter können Pollen, Staub, Schadstoffe, Feinstaub und sogar Gerüche aus der Außenluft gefiltert werden.

  5. Sie sind einfach zu installieren:
  6. Die Installation bedarf nur einen geringen Eingriff in die Bausubstanz. Eine einfache Kernlochbohrung sowie eine Stromversorgung reichen bereits aus.

  7. Sie sind leicht zu reinigen:
  8. Dezentrale Lüftungssysteme können durch die Anwender selbst gereinigt werden. Bei vielen Modellen braucht man beim Auseinanderbauen noch nicht einmal einen Schraubenzieher.

  9. Sie können Wärme zurückgewinnen:
  10. Durch die Ausstattung mit Wärmetauschern kann bis zu 94 % der Wärme der abgeleiteten Innenluft an die hineingeleitete Außenluft weitergegen werden.

  11. Sie kühlen die Wohnung im Sommer:
  12. im Sommer bleibt die Wärme draußen, indem der Wärmetauscher die Wärme nicht in den Wohnraum weitergibt.

  13. Sie sind zu einem fairen Preis zu haben:
  14. Die Anschaffungskosten eines dezentralen Lüftungssystems können nur wenige hundert Euro betragen. Die Betriebskosten belaufen sich pro Gerät auf ca. 4 € Stromkosten pro Jahr. Zentrale Lüftungssysteme sind in beiden Bereichen um ein Vielfaches teurer.

Planung des Lüftungssystems

  1. Luftvolumenströme
  2. Orientierung bei Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung

    Bei der Planung eines dezentralen Lüftungssystems muss zunächst bestimmt werden, wie viel Luft für einen Mindestluftwechsel benötigt wird. Hierfür werden die sog. Luftvolumenströme (LVS) berechnet. Mit ihnen wird sichergestellt, dass das Lüftungssystem genügend Luftmassen austauschen kann, um Feuchtigkeit und erhöhte Stoffkonzentrationen effektiv zu reduzieren. Die Höhe des Mindestluftwechsel kann sich nach der DIN 1946-6 richten oder aus Praxissicht an der tatsächlichen Anzahl der Bewohner sowie deren Wohnverhalten.

  3. Schalldämmung
  4. Dezentrale Lüftungssysteme funktionieren nicht komplett geräuschlos. Ihre letztendliche Lautstärke lässt ich allerdings, durch verschiedene Bauteile, Schallzubehör und Praxishinweisen zur Schalldämmung, so weit reduzieren, dass man sie kaum noch wahrnimmt. Bei der Planung sollte deshalb die Normalschallpegeldifferenz des Gerätes beachtetet werden. Sie gibt an, wie viel Schall von außen in die Wohnung eintreten kann. Auch der Eigenschall des Lüfters ist zu berücksichtigen. Dieser kann ebenfalls durch eine Vielzahl von Maßnahmen reduziert werden. Im nächsten Kapitel zeigen wir Ihnen, wie das geht.

  5. Energieeffizienz, Wärmerückgewinnung, Frostschutz
  6. Auch die Energieeffizienz eines dezentralen Lüftungssystems ist wichtig. Sie bestimmt die tatsächlichen Betriebskosten und gibt Aufschluss darüber, wie effektiv die Wärmerückgewinnung ist. Ohne sie muss mit einem enormen Wärmeverlust und entsprechend hohen Heizkosten gerechnet werden. Die höchste Energieeffizienzlasse ist A+.

    Damit auch bei sehr hohen Minustemperaturen keine Probleme entstehen, muss das dezentrale Lüftungssystem entsprechend ausgestattet sein. Im Pendelbetrieb und mit eingebautem Keramikwärmetauscher schafft es die Lüftung selbst bei Temperaturen von - 20 Grad Celsius die Innentemperatur nicht sinken zu lassen.

  7. Feuchterückgewinnung
  8. Bei dezentralen Lüftungssystemen gibt es bereits standardmäßig eine gesunde Feuchterückgewinnung.

  9. Qualität des Gerätes
  10. Auch bei dezentralen Lüftungssystemen gibt es entscheidende qualitative Unterschiede. Wie für gewöhnlich lohnt es sich, in ein Qualitätsprodukt zu investieren, damit Sie sich ein Leben lang an Ihrem Lüftungssystem erfreuen können. Ansonsten kann es schnell zu Problemen mit klappernden oder schnell verschleißenden Bauteilen kommen. Wichtig ist vor allem bei der Auswahl: Nicht nur auf ein gutes Lüftungssystem setzen, sondern vor allem auf ein passendes gemäß Ihrer Bausituation. Nicht alle Lüftungssysteme sind auch für jede Bausituation entwickelt worden.

  11. Positionierung
  12. Darüber hinaus muss die beste Einbaustelle für das Lüftungssystems bestimmt werden. Die ist besonders wichtig, wenn man sich dafür entscheidet, mehrere dezentrale Lüfter miteinander zu kombinieren. Ein ausreichender Luftstrom muss gegeben sein. Außerdem können hier bereits starke windexponierte oder lärmstarke Seiten gemieden werden.

Luftbude-Tipp: Bei der Planung eines dezentralen Lüftungssystems sollten Sie nicht alleine gelassen werden. Viele Architekten und Handwerker kamen bislang nicht häufig mit einer dezentralen Lüftung in Berührung – auch nicht im Studium oder bei der Ausbildung. Damit Ihre Planung, sowie die Wahl des richtigen Lüftungssystems ein Erfolg wird, helfen wir Ihnen vorab mit einer umfassenden Beratung. Bei Luftbude erhalten sie eine fachkundige und neutrale Beratung kostenlos inklusive einer Lüftungsplanung sowie Einbauhilfen für Ihre Handwerker. Gerne können Sie uns kostenfrei kontaktieren, damit wir gemeinsam Ihre Situation besprechen können.

Für eine kostenfrei Lüftungsberatung kontaktieren Sie uns gerne unter

Neutrale Lüftungsplaner von Luftbude

Telefonische Unterstützung und Beratung unter:

+49 (0) 9184 - 34 90 89 9
Mo-Fr, 09:00 - 16:30 Uhr

E-Mail: kontakt (at) luftbude.de

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kosten für das Lüftungssystem

Ein standardmäßiges dezentrales Lüftungsgerät ist bereits zwischen 400€ und 700€ erhältlich. Achten Sie hier vor allem auf die Qualität, damit Sie hinterher keinen Austausch riskieren. Staubfilter, Pollenfilter und Geruchsfilter sind für ca. 15€ das Stück erhältlich - Schallprotektoren um die 20 €. Wir haben Ihnen alle Kosten rund um die Lüftungssysteme in unserem Kosten-Ratgeber aufgeführt.

Der Stromverbrauch pro Lüfter liegt lediglich bei ca. 4 € im Jahr. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung können Sie Ihre Heizkosten in den kalten Jahreszeiten deutlich absenken.

Die Kosten für Wartung und Reinigung sind sehr überschaubar. Da beides für die meisten Einzelteilen selbst durchgeführt werden kann, spart man sich die Kosten für zusätzliches Fachpersonal. Hier liegt ein großer Vorteil gegenüber zentralen Lüftungssystemen.

Luftbude-Tipp: Bei Luftbude erhalten Sie die Planung Ihrer Lüftungssysteme kostenfrei. Sie können zusätzlich finanzielle Zuschüsse für Ihr dezentrales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung bekommen, z.B. von der KfW-Bank. Fragen Sie bei einer Beratung also gezielt nach.

Einbau und Montage des Lüftungssystems

Im Gegensatz zu einer Zentrallüftung, ist die Installation eines dezentralen Lüftungssystems unkompliziert und erfordert einen geringeren baulichen Eingriff. Bei einem Neubau kann das komplette Lüftungssystem in einem vorgefertigten Wandeinbaublock einfach in das Mauerwerk während der Rohbauphase eingesetzt werden. Bei der Sanierung reicht eine einzelne Kernlochbohrung, um den Lüfter in der Außenwand zu befestigen. Nach der Bohrung ist das Modul in weniger als einer Stunde eingebaut. Lassen Sie dabei den Stromanschluss aus Haftungsgründen von einem Elektriker durchführen.

Für eine detaillierte Montageanleitung schauen Sie einfach in unserem Montagee-Bereich nach.

Auch wenn der Einbau theoretisch selbst vorgenommen werden kann, ist es ratsam, spezialisierte Installateure damit zu beauftragen. Auch bei der Planung sollte auf die Erfahrung von unabhängigen Lüftungsexperten zurückgegriffen werden.

Reinigung und Wartung eines Lüftungssystems

Filter und andere Bauteile eines dezentralen Lüftungssystems können sich über längere Zeit mit Staub und anderen Kleinstpartikeln zusetzen. Dadurch läuft die Lüftung weniger effizient und wird mit der Zeit auch etwas lauter. Die Reinigung und Wartung moderner Lüftungssysteme ist jedoch sehr nutzer- und klimafreundlich und schnell erledigt.

Viele Innenblenden müssen gar nicht erst abgeschraubt werden, da sie lediglich aufgesteckt sind. Der darunterliegende Staubfilter kann beim erstmaligen Wartungsdurchgang abgesaugt oder feucht abgewischt werden. Auch die anderen Bauteile lassen sich einfach aus der Wandeinbauhülse herausziehen.

Luftbude-Tipp: Sie wissen nicht, wie oft Sie welches Bauteil reinigen sollen? Folgen Sie einfach folgender Anleitung:

  1. Entfernen Sie als erstes die Innenblende. Wischen Sie sie einmal im Monat feucht aus.
  2. Direkt dahinter befindet sich der Filter für Pollen und Feinstaub. Wenn die Belastung in der Außenluft hoch ist, muss er zweimal im Jahr erneuert werden.
  3. Der Aktivkohlefilter funktioniert solange, bis sich die Oberfläche der Kohlepartikel gänzlich mit Schadstoffen vollgesogen hat. Pro Jahr sollte er deshalb ebenfalls zweimal erneuert werden.
  4. In den Zwischenräumen des Keramikwärmespeichers setzt sich mit der Zeit immer mehr Staub fest. Einmal im Jahr sollte er daher ausgesaugt oder warm ausgespült werden.
  5. Bei Leitwerk, Ventilator und Schutzgitter reicht es aus, diese ebenfalls nur einmal im Jahr trocken auszuwischen oder zu saugen.
  6. Sämtliche inneren Bauteile liegen in der Wandeinbauhülse. Jedes Jahr sollte sie daher mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.
  7. Zuletzt muss nur noch die Wetterschutzhaube feucht ausgewischt werden. Es reicht, dies einmal im Jahr zu tun.

Hierauf sollten Sie bei Lüftungssystemen unbedingt achten

Schall & Planung – darauf ist bei Ihrem Lüftungssystem zu achten

Durchgangsschall:

Eine gewisse Schallentwicklung ist beim Lüften unvermeidlich. Wenn man das Fenster öffnet, kommen immer Geräusche von außen in die Wohnung. Auch durch automatische Lüftungssysteme kann sog. Durchgangsschall hindurchtreten. Im Gegensatz zum herkömmlichen Lüften kann dessen Lautstärke durch verschiedene Lüftungssysteme und Zubehörteile deutlich reduziert werden. Dazu gehören beispielweise fast gänzlich geschlossene Ventilatoren mit besonders kleinen Abständen zwischen den Rotorblättern. Sie brechen den Schall so häufig, dass davon nur noch sehr wenig in der Wohnung ankommt. Setzen Sie außerdem auf Hersteller, die in einem moderaten Betrieb den Durchgangsschall Ihrer Geräte gemessen haben. Bei 30% Betriebsleistung sollte hier eine Normschallpegeldifferenz von 45dB erreicht werden.

Achtung: Nicht der Höchstwert ist entscheidend, sondern der tatsächliche Wert zur Normschallpegeldifferenz bei ausreichendem Luftvolumenstrom. Das Rohr mit Schallkulissen „ausstopfen“ ist nicht sinnvoll für die Lüftung Ihres Wohnraums.

Durchgangsschall - Eigenschall - Lüftungssysteme

Luftbude-Tipp: Platzieren Sie das dezentrale Lüftungssystem möglichst in der Außenwand, die nicht an der Straße oder einer anderen lauten Geräuschquelle liegt. Dadurch kann der Durchgangsschall bereits deutlich reduziert werden.

Eigenschall:

Darüber hinaus entsteht bei dezentralen Lüftungssystemen ein sog. Eigenschall durch die Lüftungsgeräte selbst. Bei dezentralen Lüftungssystemen wird er vor allem durch den Ventilator verursacht, wenn dieser die Lüftungsrichtung wechselt. Das leise und monotone Geräuschbild des Ventilators wird von den meisten Menschen bereits nach kürzester Zeit unterbewusst ausgeblendet. Durch das Umschalten des Luftstroms wird dieses Geräusch jedoch kurz unterbrochen und kann Personen mit besonders gutem Gehör irritieren. Neben dem Einbau von schalldämmenden Bauteilen gibt es hierfür auch ganz einfache Tricks, die nur wenige Handgriffe benötigen.

Luftbude-Tipp: Verschieben Sie den Ventilator möglichst an das hintere Ende der Wandeinbauhülse, sodass er möglichst weit vom Innenraum entfernt ist. In vielen Fällen wird das Umschaltgeräusch durch die dazwischenliegenden Bauteile und Dämmungen bereits soweit gebrochen, dass es nicht mehr wahrzunehmen ist. Zusätzlich können Sie bereits beim Kauf darauf achten, einen Ventilator mit stufenweisem Richtungswechsel auszuwählen. Das stufenweise Umschalten verläuft sehr viel sanfter und ist dementsprechend deutlich leiser.

In folgender Liste haben wir für Sie die häufigsten Planungsfehler zusammengefasst, die zu einer hohen Schallentwicklung führen:

  1. Schlechte Qualität des Gerätes:
  2. An der Qualität zu sparen, zahlt sich auch bei dezentralen Lüftungssystemen nicht aus. Minderwertige Anlagen sind deutlich lauter und verschleißen bei der Wartung sehr viel schneller. Gerade bei der Geräteauswahl ist eine neutrale Beratung besonders wichtig. Nur so können Sie das für Ihre Ansprüche beste Lüftungssystem finden und sich ein Leben lang daran erfreuen.

  3. Fehler beim Einbau:
  4. Installieren Sie das Lüftungssystem nicht in Richtung der Straße oder einer anderen besonders lärmbelasteten Seite ihres Hauses. Wenn die bauliche Situation dies nicht zulässt, sorgen Sie unbedingt für eine entsprechend hohe Schalldämmung des Gerätes.

    Auch Wind kann den Durchgangsschall eines dezentralen Lüftungssystems beeinflussen. Installieren Sie das Gerät also nicht an einer besonders windexponierten Stelle. Für einen zusätzlichen Schutz sorgt der Einbau eines Winddruckstabilisators.

    Beauftragen Sie Ihren Lüftungsinstallateur mit dem Einbau einer Schallentkopplung zwischen Lüftungsgerät und Außenwand. Diese verhindert, dass die Wand die Geräusche des Lüfters weiterleitet und verstärkt.

    Platzieren Sie den Ventilator innerhalb des Lüftungsmoduls nicht zu nah am Innenraum. Schieben Sie ihn stattdessen soweit es geht zur Außenwand. Dadurch verringert sich der Eigenschall des Gerätes merklich.

  5. Keine Schalldämmung:
  6. Verzichten Sie nicht auf eine ausreichende Schalldämmung Ihres dezentralen Lüftungssystems. Breite Rotorblätter, eine mehrstufige Umschaltautomatik und ein stufenweises Anlaufen des Ventilators dämmen sämtliche Geräuschquellen äußerst effektiv, genauso wie entsprechendes Schallzubehör.

  7. Nachteilig eingestellter Lüfter:
  8. Bei der Einstellung Ihrer Lüftung sollten sie folgendes Prinzip beachten: Je mehr Luft die Lüftung austauscht, desto höher ist ihr Eigenschall. Es ist deshalb ratsam, die Lüftung im Alltag nicht über 50-prozentiger Leistung zu betreiben. Eine stärkere Lüftungsstufe ist nur notwendig, wenn die Belastung mit Feuchtigkeit und Schadstoffen besonders hoch ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Sie kochen, Sport treiben oder sich besonders viele Person im Haus aufhalten. Wenn dies regelmäßig der Fall sein sollte, lohnt sich der Kauf von weiteren dezentralen Lüftungsgeräten. Da diese dann auf niedrigerer Leistungsstufe betrieben werden können, verringert sich auch die Geräuschentwicklung insgesamt. Achten Sie bei Ihrer Planung daher auch auf eine Auslegung der Geräte mit einer Leistung von maximal 50%.

  9. Falsch berechnete Luftvolumenströme:
  10. Bei der Berechnung des Mindestluftwechsels müssen die Luftvolumenströme (LVS) der einzelnen Lüftungsgeräte beachtet werden. Dabei spielt nicht nur die passende Lüftungsstufe eine Rolle, sondern auch, dass Geräte im Pendelbetrieb nur halbierte Luftvolumenströme aufweisen. Sie wechseln alle 70 Sekunden zwischen Frischluftzufuhr und Raumluftabfuhr. Sie belüften und entlüften letztlich nur halb so lange wie reine Zu- und Ablüfter. Dies muss bei der Berechnung der LVS unbedingt berücksichtig werden, da sonst nicht genug Feuchtigkeit abgeleitet werden kann.

  11. Nachlässige Reinigung und Wartung:
  12. Wie alle technischen Geräte, muss auch ein Lüftungssystem regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Zum Glück sind dezentrale Lüftungssysteme sehr pflegeleicht, da sie leicht auseinandergenommen werden können und der Reinigungsaufwand vergleichsweise gering ist. Wenn sie dennoch nicht mindestens einmal im Jahr gereinigt werden, kann sich die Lautstärke der Lüfter durch die verschmutzten Bauteile erhöhen.

Fazit: Dezentrale Lüftungssysteme können sehr leise sein, wenn bei Planung und Auswahl des passenden Gerätes keine Fehler gemacht wurden. Die fortgeschrittene moderne Schalldämmtechnik sorgt dafür, dass auch besonders geräuschsensible Nutzer in einem belüfteten Schlafzimmer einen geruhsamen Schlaf finden. Es gibt mittlerweile Systeme, die selbst allerhöchsten Geräuschansprüchen genügen – dies können wir aus über 1000 Beratungsgesprächen im Jahr bezeugen.

So finden Sie das passende Lüftungssystem

Neben Qualität und Schalldämmung gibt es bei der Auswahl des Lüftungsgerätes noch weitere Punkte zu beachten. Über 10 Jahre alte Geräte gelten mittlerweile als stark veraltet. Da viele Händler diese noch im Sortiment haben, sollten Sie unbedingt auf das Datum der Markteinführung achten – auch bei neu aufgesetzten Geräten, bei denen die Technik im Inneren gleichgeblieben ist. Bedenken Sie außerdem, dass besonders leise Geräte manchmal nicht genügend Luftvolumenströme produzieren. Ein hochwertiges Gerät ist wichtig, aber allein noch nicht ausreichend. Wichtig ist, dass es auch zur konkreten Bausituation passt.

Luftbude-Tipp: Holen Sie sich für die Auswahl Ihres Lüftungssystems fachkundige Unterstützung und gehen Sie zusammen folgende Kriterien durch:

  1. Leistungsfähigkeit
  2. Energieeffizienz
  3. Feuchtigkeitsrückgewinnung
  4. Geräuschentwicklung und -dämmung
  5. Frostschutz
  6. Sensoren
  7. Einsatzbereich

Was sollten Sie bei einer Lüftungsberatung unbedingt selbst prüfen?

Beratung - Lüftungssysteme

Viele Händler sind auf nur auf einen Lüftungsanbieter spezialisiert und wissen deshalb nur wenig über die Geräte anderer Firmen oder alternative Lüftungssysteme. Hier laufen Sie Gefahr, dass jedes Bauprojekt von Ihnen pauschal auf dieselbe Gerätelösung beraten wird.

Die bessere Alternative bekommen Sie daher bei Händlern, die verschieden Produkte von unterschiedlichen Herstellern anbieten und somit einen Vergleich unter den Lüftungssystemen haben. Das notwendige Fachwissen über dezentrale Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung wird leider bislang kaum in einem Studium oder in einer Ausbildung ausreichend vermittelt. Stellen Sie daher neugierig fragen und prüfen Sie, ob Ihr Händler wirklich ein Experte auf seinem Gebiet ist.

Umso wichtiger ist es, eine entsprechend neutrale Beratung vor dem Kauf Ihres Lüftungssystems einzuholen. Ansonsten riskieren Sie den Fehlkauf eines für Ihren Anwendungsbereich unpassenden Lüftungssystems. Auch Fehler bei Planung und Installation können dadurch anschließend resultieren

Lassen Sie es nicht soweit kommen! Wenden Sie sich von Anfang an, an Lüftungsexperten, die über umfassende Fachkenntnisse und praktische Erfahrung verfügen.

Neutrale Beratung für Lüftungssysteme von LuftbudeLuftbude berät Sie in allen Fragen rund um Lüftungssysteme neutral und fachkundig. Unser Angebot umfasst alle namenhaften Hersteller. So findet jeder unserer Kunden das Lüftungssystem, das zu seinen Vorstellungen und seiner Bausituation vor Ort am meisten passt. Indem wir unsere Produkte unmittelbar von den Herstellern ohne Zwischenhändler erwerben, können wir somit gute Preise direkt an Sie weiterreichen.

Auch wenn Sie sich nicht für eines unserer Produkte entscheiden sollten: Unsere Beratung ist und bleibt für Sie kostenlos! Sie umfasst alle wichtigen Teilbereiche, wie Gerätefragen, Planung und Installation. Unseren Kunden bieten wir weitere kostenlose Unterstützung bei allen Fragen zur Inbetriebnahme, Wartung und Nachrüstung ihres dezentralen Lüftungssystems an. Wir verfügen über enge Kontakte zu über 4500 vertrauenswerten Lüftungsmonteuren. Auf Anfrage vermitteln wir Ihnen gerne einen Handwerker aus Ihrer Umgebung.

Unsere Serviceleistungen umfassen außerdem einen kostenlosen Umtausch oder eine persönliche Überarbeitung Ihrer bestellten Ware. Zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen 2-jährigen Garantie geben wir Ihnen eine Händlergarantie von 5 Jahren auf nahezu unser gesamtes Sortiment. Innerhalb von 14 Tagen können Sie unsere Geräte völlig kostenfrei und ohne Versandgebühren zurücksenden. Eine kulante Rechnungsabwicklung oder einen Warenumtausch bieten wir Ihnen ebenfalls.

Finden Sie das passende Lüftungssystem für Ihr zu Hause, mit dem Sie ein Leben lang zufrieden sein werden!

Eine kostenfreie Beratung dazu erhalten Sie gerne unter:

Neutrale Lüftungsplaner von Luftbude

Telefonische Unterstützung und Beratung unter:

+49 (0) 9184 - 34 90 89 9
Mo-Fr, 09:00 - 16:30 Uhr

E-Mail: kontakt (at) luftbude.de

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen