Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Unwohlsein - erste Anzeichen für schlechte Raumluft. Nicht nur für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie ist Lüften wichtig - sondern auch für die Bausubstanz Ihres Wohnraums. Denn beim Lüften entfernen Sie überflüssige Luftfeuchtigkeit aus den Räumen. Wird diese Feuchtigkeit nicht abgetragen, entsteht der perfekte Nährboden für Schimmel. In den wenigsten Haushalten wird jedoch richtig oder ausreichend gelüftet: 
Entweder weil die Bewohner durch ihre Arbeit nicht da sind oder, weil das Wissen zum effektiven Lüften hierzu fehlt. Wir klären Sie auf, damit in Ihren Räumen keine „dicke Luft“ herrscht und Feuchteschäden sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schimmel keine Chance haben.

Warum ist es wichtig, richtig zu lüften? Falsches oder fehlendes Lüften und die Folgen

Die oben genannten gesundheitlichen Probleme sind noch die harmlosen Auswirkungen schlechter Raumluft. Wird die Raumluft nicht regelmäßig ausgetauscht, sinkt die Luftqualität rapide und Schadstoffe wie CO2 nehmen zu. Aber auch andere Schadstoffe sammeln sich in unserer Luft: Ausdünstungen aus Möbeln, Textilien und Reinigungsmitteln oder eine erhöhte Staubbelastung. 

 

Wir benötigen Sauerstoff als Grundvoraussetzung für:

ü Energie (Information zur EnEV)

ü Gesundheit

ü Vitalität

ü Wohlbefinden

 

Fehlt Sauerstoff oder haben wir zu wenig qualitative Luft in unserem Körper, dann nehmen die eben genannten positiven Eigenschaften ab und:

ü Staubpartikeln

ü Aerosolen

ü Schwefel- und Stickstoffverbindungen

 

Der Zielwert der CO2-Konzentration sollte bei 0,1 Vol. % liegen. Dies bedeutet ein Mindestluftwechsel von 30 m3/h pro Person.

Hinweis: In einem Haushalt mit vier Personen entsteht eine tägliche Wasserdampfmenge von 6.000 – 12.000 Gramm. Das bedeutet, dass durch Atmung und alltägliche Handlungen bis zu 12 Liter Wasserdampf pro Tag anfallen. Werden diese nicht kontinuierlich abgeführt steigt das Risiko für Gesundheit und den Erhalt der Bausubstanz wegen Schimmelbildung. Um beispielsweise 10 kg Wasser aus Ihrem Raum zu lüften, müssen Sie den kompletten Luftinhalt etwa 7 mal komplett austauschen - täglich. Diesen Luftaustausch erreichen Sie entweder über die Fensterlüftung oder mittels mechanischer Lüftung.

 

Wie gelangt die Feuchtigkeit eigentlich bei geöffnetem Fenster ins Freie?

Das passiert dank einer chemischen Reaktion. Denn in warmer Luft sitzt bei gleicher relativer Feuchte viel mehr Wasser als in kalter Luft. Gelangt also kalte Außenluft beim Lüften in den Raum und erwärmt sich, dann nimmt sie dabei Feuchtigkeit auf. Strömt die erwärmte Luft wieder nach draußen, gelangt auch die Feuchtigkeit hinaus. Sehr kalte Außenluft kann daher trotz hoher Feuchtigkeit wie Regen sehr viel Wasser aufnehmen, wenn sie im Innenraum erwärmt wird. Im Winter kann daher deutlich mehr Feuchtigkeit durch die Fensterlüftung abtransportiert werden als im Sommer.

Die immer dichter werdende Bauweise im Zuge der angestrebten optimalen Energiebilanz bietet eine verlässliche Dämmung. Begünstigt jedoch andererseits eine Steigerung der Schadstoffbelastung in der Luft sowie eine schnellere Schimmelbildung durch die fehlende passive Lüftung über Ritzen und Fugen. Richtiges Lüften wird daher besonders bei Neubauten immer wichtiger, um die Bausubstanz zu schonen und eine Schimmelbildung zu vermeiden. 

 

Unsere Merkliste für richtiges Lüften:

ü Regelmäßig kurz lüften
Drei- bis viermal täglich kurz aber kräftig bei abgestelltem Heizkörper Stoßlüften. Am besten bei geöffneten Innentüren, da so der Luftwechsel noch größer 

ü Sorgen Sie für eine Querlüftung 
Mit dem richtigen Durchzug schaffen Sie einen besonders effektiven Luftaustausch. Öffnen Sie hierfür beim Stoßlüften die Fenster in gegenüberliegenden Räumen und lassen Sie auch die Raumtüren 

ü Nach Bedarf lüften 
Lüften Sie Ihre Räume abhängig von deren Funktion und der Raumfeuchte. Eine hohe Luftfeuchtigkeit sollte stets schnell abgetragen 

ü Fenster und Türen abdichten 
Dichten Sie undichte Stellen ab und halten Sie Türen zu wenig beheizten Räumen geschlossen.

ü CO2 und Feuchtemessung 
Immer mehr Raummessgeräte können die Qualität der Raumluft bestimmen sowie die Schadstoffbelastung anzeigen. Die Investitionen hierfür halten sich in  Grenzen.

          Luftbude-Tipp: Halten Sie eine Kerze vor Ihr Fenster und umkreisen Sie langsam den Fensterrahmen. Flackert die Flamme, ohne dass                                                         Sie sich bewegen, ist Ihr Fenster undicht. Bei zugigen Wohnungstüren bringen sogenannte Zugluftstopper 

ü Achten Sie auf die richtige Luftfeuchtigkeit 
Kontrollieren Sie mit einem Hygrometer die relative Luftfeuchtigkeit Ihrer Räume. Die empfohlene Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 %. Auswirkungen sehr trockener Luft: Reizung der Schleimhäute und Atemwege sowie Kopfschmerzen. Auswirkungen sehr feuchter Luft: Schimmelbildung. In einem eher trockenem Zimmer schaffen Pflanzen oder ein Luftbefeuchter schnell ein besseres Raumklima. Außerdem werden dann weniger Staubpartikel 

ü Heizen Sie richtig und sorgen Sie für die richtige Raumtemperatur
Schalten Sie während des Lüftens Ihre Heizung aus, um nicht zu viel Energie zu verlieren. Drehen Sie nach dem Lüften die Heizung wieder auf die gewünschte Temperatur. Im Wohnbereich sollten etwa 20 Grad sein, in anderen Räumen sind oft niedrigere Temperaturen ausreichend. So reichen im Schlafzimmer 16 bis 17 Grad, im Treppenhaus oder Windfang 12 und im Keller 6 Grad. Bedenken Sie in der Küche, dass Herd und Kühlschrank mitheizen. Bedenken Sie: Je wärmer die Raumluft desto mehr Feuchtigkeit kann diese 

ü Entfernen Sie Kondenswasser vom Fenster 
Kondenswasser an den Scheiben ist stets ein Zeichen für falsches Lüften. Da Fensterscheiben meist die kältesten Stellen im Raum sind, lagert sich hier Feuchtigkeit 

ü Verhindern Sie Feuchtigkeitsquellen 
Trocknen Sie Ihre Wäsche am besten außerhalb der Wohnung oder in einem gefliesten Raum. Lüften Sie den Raum dabei regelmäßig, kippen Sie ansonsten das Fenster an und lassen Sie die Heizung angestellt. Wenn Sie einen Abluft-Wäschetrockner besitzen, sollten Sie den Abluftschlauch ins Freie führen. Sonst bleibt die feuchte Abluft im 

ü Heizen Sie unbeheizte oder kühlere Räume nicht durch die warme Luft beheizter  Räume 
Da die Außenwände trotzdem kälter sind, würde sich die Luftfeuchte im kühleren Zimmer ansammeln.

Wie lüftet man im Sommer und bei Hitze richtig?

Im Sommer ist es am Tag meist zu heiß, um effektiv zu lüften. Sorgen Sie lieber am frühen Morgen - idealerweise vor Sonnenaufgang - für ausreichend Frischluft in Ihren Räumen. Denn jetzt ist die Außentemperatur am niedrigsten und beim Lüften wird die meiste Feuchtigkeit nach außen transportiert. Falls Sie eher ein Spätaufstehen sind, können Sie alternativ am späten Abend oder nachts für einen Luftaustausch sorgen.

Hinweis: Um die heiße Tagesluft draußen zu lassen, sollten Sie Ihre Fenster ab ca. 11 Uhr nur noch für kurzes Stoßlüften öffnen.

Wie sollte man richtig lüften?


ü
Energielevel sinkt

ü Immunsystem wird angegriffen

ü Vitalität nimmt ab

ü Unwohlsein steigt

ü Asthmarisiko steigt an

ü Anstieg von Allergien

 

 

Durch den Sauerstoff gelangen also auch Schadstoffe erst in die Lunge und durchlaufen von hier den Körper. Das Risiko für eine allergische Reaktion nimmt zu.
Personen mit einer allergischen Vorerkrankung wie Asthma spüren die Symptome deutlicher. Europäer sind ca. 90 % des Tages in Innenräumen. Das bedeutet, dass man sich in dieser Zeit der Luftqualität in den Innenräumen aussetzt. Ist diese niedrig, wird der Körper nicht ausreichend mit guter Luft versorgt.
Besonders in Großstädten lässt sich beispielsweise oft eine zu hohe Feinstaubbelastung feststellen

ü Helium

ü Kohlenmonoxid

Welche Schadstoffe sammeln sich in der Luft?

Bei fehlender Frischluftzufuhr oder mangelndem Luftaustausch steigt kontinuierlich der Anteil an:

 

Dies führt dazu, dass die Raumluft gesundheitsschädigend wird. Neben diesen Schadstoffen sammelt sich immer mehr Feuchtigkeit in der Luft - was die Entstehung von Schimmel begünstigt.
 

Wie viel Frischluft ist notwendigAbhängig von der Aktivität benötigt der Mensch einen unterschiedlich hohen Anteil an Sauerstoff: Mit zunehmender Bewegung steigt auch der notwendige Luftbedarf.

 

TätigkeitLuftbedarf pro Person in m3/h
schlafen / ausruhen 17 – 20
lesen / fernsehen 20 – 26
Schreibtischarbeit 32 – 42
Arbeit im Haushalt 55 – 72

 

Im Gegensatz zur Fensterlüftung kann eine automatische Lüftung beispielsweise mit einem dezentralen Lüftungssystem einen optimalen Luftaustausch garantieren. Schimmelsporen oder Schadstoffe in der Luft verursachen Atemprobleme und Allergien. Wird die Konzentration an Schimmelsporen in der Atemluft zu hoch, sollten die entsprechenden Räume aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bewohnt werden. Beachten Sie, dass Sie als Mieter verpflichtet sind, die Wohnung angemessen zu lüften. Leisten Sie dies nicht, können Sie für selbst verursachte Schäden haftbar gemacht werden.

 

 FensterlüftungMechanische Lüftung
Feuchteentzug pro Luftwechsel 900 – 1.500 g Wasserdampf pro Fensterlüftung 300 – 500 g Wasserdampf pro Stunde 
Feuchteentzug bei drei Lüftungsvorgängen pro Tag 2.700 – 4.500 g Wasserdampf 7.200 – 12.000 g Wasserdampf
Wasserdampfmenge pro Tag bei einem 4-Personen-Haushalt 12 Liter 12 Liter
Bilanz kein vollständiger Feuchtigkeitsausgleich vollständiger Feuchteentzug im Normalbetrieb möglich

Wie lüftet man richtig: Unsere Checkliste

Indem Sie richtig Lüften, verbessern Sie die Luftqualität, sorgen für die passende Luftfeuchtigkeit im Raum und steigern Ihr Wärmeempfinden.
Es ist jedoch falsch, dauerhaft zu Lüften, vielmehr sollten Sie es bewusst tun. Denn durch stetig geöffnete  Fenster befördern Sie auch ihre Heizenergie nach außen. Angekippte Fenster bringen hingegen kaum einen Luftaustausch und verschwenden ebenfalls Wärme, da ein Großteil der physikalisch-aufsteigenden Heizluft nach außen gelangt. In allen Wohnräumen ist regelmäßiges Lüften notwendig, damit Feuchtigkeit abgetragen wird. Stehen in Ihren Räumen Pflanzen oder andere Feuchtequellen wie trocknende Wäsche, sollten Sie besonders auf einen regelmäßigen Luftaustausch achten.

Achtung: Lüften Sie spätestens, wenn Sie erste Anzeichen wie Müdigkeit oder Schwindel fühlen, die Luftqualität als „schlecht“ empfinden oder sich Wassertropfen an den Fensterscheiben bilden.

Achtung: Für Schimmelsporen und Milben ist eine relative Luftfeuchtigkeit auf der Oberfläche von mehr als 80 % ein optimaler Nährboden.

ü füchtigen organischen Verbindungen

ü Ozon

ü Neon

Wie lüftet man richtig im Winter?

Da viele im Winter ein Auskühlen der Räume verhindern wollen, lüften sie bei kälteren Außentemperaturen zu wenig. Jetzt ist von einem längeren Lüften mittels gekippten Fenster besonders abzuraten: eine Kältebrücke droht. Hierbei kühlt durch die kalten Außentemperaturen der Fenstersturz schnell aus, Feuchtigkeit kondensiert und Schimmel bildet sich (Wärmerückgewinnung).

Luftbude-Tipp: Achten Sie im Winter auf eine maximale Luftfeuchtigkeit von 50 %, um Schimmel zu vermeiden. Halten Sie Zimmertüren geschlossen, da sonst warme Wohnungsluft in unbeheizte oder kühlere Räume gelangt und sich hier an den kälteren Wänden anlagert. Drehen Sie Ihre Heizung nie ganz aus, wenn Sie nicht zuhause sind und achten Sie darauf, dass die Temperatur in Wohnräumen mindestens 16 Grad hat.


Wie wird bei Regen richtig gelüftet?

Lüften ist bei jeder Witterung wichtig, auch wenn es regnet. Verhindern Sie jedoch, dass Regenwasser in Ihre Wohnung kommt. Öffnen Sie wenn möglich die Fenster auf der Regen abgewandten Seite. So kann die warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Raumluft nach außen entweichen – frische, feuchtigkeitsarme Luft strömt in den Innenraum. Achtung: Nur weil es draußen regnet, enthält die Frischluft nicht automatisch hohe Luftfeuchtigkeit. Aus physikalischen Gründen kann kältere Luft deutlich weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen als warme Luft.

Luftbude-Tipp: Achten Sie im Winter auf eine maximale Luftfeuchtigkeit von 50 %, um Schimmel zu vermeiden.
Halten Sie Zimmertüren geschlossen, da sonst warme Wohnungsluft in unbeheizte oder kühlere Räume gelangt und sich hier an den kälteren Wänden anlagert.

Luftbude-Tipp: Drehen Sie Ihre Heizung nie ganz aus, wenn Sie nicht zuhause sind und achten Sie darauf, dass die Temperatur in Wohnräumen mindestens 16 Grad hat.


Beachten Sie unsere Lüftungstipps für Bad und Küche:

ü Halten Sie die Tür zu Bad oder Küche geschlossen, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der gesamten Wohnung verteilt

ü Entfernen Sie Feuchtigkeit nach dem Duschen von Wänden und Boden

ü Trocknen Sie Handtücher nach dem Nutzen auf der Heizung, denn Textilien speichern Feuchtigkeit über längere Zeit

ü Verzichten Sie auf textile Vorhänge im Bad, diese speichern Feuchtigkeit

ü Nutzen Sie in Ihrer Küche einen Dunstabzug mit Abluftführung ins Freie

 

Wie lüftet man richtig im Schlafzimmer?

Auch im Schlafzimmer kommt es häufig zur Schimmelbildung, da hier weniger geheizt wird und Feuchtigkeit an den kühleren Außenwänden kondensieren kann. Vor allem durch die lange Aufenthaltsdauer zum Teil von mehreren Menschen während der Nacht, wird hier besonders viel Feuchtigkeit produziert.

Hinweis: Ein Erwachsener dünstet in der Nacht bis zu einem Liter Feuchtigkeit aus.

Achten Sie darauf, Ihr Schlafzimmer nicht über die warme Luft aus anderen Räumen aufzuwärmen. Wird im Schlafzimmer nicht genügend gelüftet, dringt die Feuchtigkeit in Wände und Möbel.


Beachten Sie unsere Lüftungstipps für Ihr Schlafzimmer:

ü Lüften Sie Ihr Schlafzimmer morgens intensiv, um die in der Nacht angesammelte warme, feuchte Luft zu entfernen

ü Vor dem Schlafengehen stoßlüften

ü Schlafen Sie in der warmen Jahreszeit bei geöffnetem Fenster

ü Stellen Sie Möbel mit einem Mindestabstand von ca. 10 cm zur Wand auf

ü Verzichten Sie auf großflächige Bilder an kühlen Außenwänden, um eine ausreichende Luftzirkulation vor dieser Wand zu bieten

Beachten Sie unsere Lüftungstipps für Bad und Küche:

   Halten Sie die Tür zu Bad oder Küche geschlossen, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der gesamten Wohnung verteilt

✔   Entfernen Sie Feuchtigkeit nach dem Duschen von Wänden und Boden

✔   Trocknen Sie Handtücher nach dem Nutzen auf der Heizung, denn Textilien speichern Feuchtigkeit über längere Zeit

✔   Verzichten Sie auf textile Vorhänge im Bad, diese speichern Feuchtigkeit

✔   Nutzen Sie in Ihrer Küche einen Dunstabzug mit Abluftführung ins Freie

Wie wird der Keller richtig belüftet?

Ein feuchter Keller ist wie nasse Füße haben - die Feuchtigkeit kriecht spürbar nach oben. Für eine gesunde Bausubstanz ist es daher notwendig, auch im Keller für einen ausreichenden Luftwechsel zu sorgen. Keller sind auch im Sommer kühl. Das Problem hierbei ist: Die absolute Luftfeuchte ist in den heißen Monaten hoch, sodass häufiges Lüften nur noch mehr Feuchtigkeit in den Keller über die feuchtigkeitsangereicherte Außenluft bringen würde. Und diese Feuchtigkeit würde an den kalten Wänden kondensieren und sich zu Schimmel entwickeln. Lüften Sie also Ihren Keller nur am frühen Morgen. Idealerweise sollten Sie die Wärmedämmung verbessern, Ihren Keller beheizen oder die Luft trocknen. Haben Sie in Ihrem Keller bereits einen Schimmelbefall, dann trennen Sie ihn unbedingt vom übrigen Gebäude: beispielsweise mit einer Tür oder einer abgedichteten Öffnung in der Kellerdecke.

Beachten Sie unsere Lüftungstipps für Ihren Keller:

ü Dämmen Sie Ihren Keller sorgfältig

ü Lassen Sie die Wände frei, sodass warme Raumluft gut zirkulieren kann und die Wände so abtrocknen

ü Lüften Sie im Sommer deutlich weniger als im Winter und nur am späten Abend oder in den frühen Morgenstunden

ü Im Winter können Sie hingegen jederzeit lüften

ü Lassen Sie Fenster nie dauerhaft geöffnet, durch den Auftrieb der Luft würden die Böden Ihrer Wohnräume auskühlen und Sie riskieren Frostschäden

ü Wenn Sie Ihre Kellerräume dauerhaft nutzen, sollten diese beheizbar sein und ein Fenster besitzen

Wie lüftet man richtig bei Heuschnupfen und Allergie?

Wenn Sie Heuschnupfen oder eine andere Allergie haben, dann belastet Sie regelmäßiges Lüften während des Pollenflugs sicher.

Faustregel für Pollenflug: In Städten ist die Konzentration der Pollen morgens auf dem Land hingegen abends am geringsten. Lüften Sie entsprechend.
Bei einem kurzen Stoßlüften gelangen deutlich weniger Pollen in den Raum, als wenn Sie Ihre Fenster lange geöffnet oder angekippt haben.

Luftbude-Tipp: Verwenden Sie eine Lüftungsanlage mit Pollenfilter. Pollen gelangen so erst gar nicht in Ihre Räume und Ihre Wohnung wird trotzdem kontinuierlich mit Frischluft versorgt. Außerdem werden Luftfeuchtigkeit, Schadstoffe und Gerüche komfortabel nach außen abgeführt (Reinigung von Lüftungsanlagen).


Wie lange sollte ich lüften?

In einem mäßig-gedämmten Altbau reicht es aus, mehrmals am Tag für vier bis zehn Minuten zu lüften. In einem stark gedämmten Haus hingegen, sollten Sie alle 2 Stunden für einen ausreichenden Luftaustausch sorgen. Die Lüftungsdauer variiert jedoch je nach Jahreszeit und Witterung. Durch die starken energieeffizienten Vorgaben heutzutage, ist eine natürliche Infiltration meist gar nicht mehr möglich wodurch deutlich häufiger gelüftet werden muss. In aktuellen Gerichtsverfahren zu Schimmelstreitfragen wurde ein zu häufiges Lüften am Tag als „unzumutbar“ für Bewohner deklariert (Bild: CO2Online)

Unsere Lüftungsempfehlung über das Jahr:

ü Dezember bis Februar: ca. 5 Minuten

ü im März und November: ca. 10 Minuten

ü im April und September*: ca. 15 Minuten

ü im Mai und Oktober: ca. 20 Minuten

ü im Juni, Juli und August: ca. 30 Minuten

Wie belüfte ich meinen Neubau richtig?

Bei der früheren Bauweise reichte das einfache Fensterlüften komplett aus, um überschüssige Feuchtigkeit abzutragen. Denn die Materialien von Fenster, Türen, Dächern und Mauern waren weniger dicht als heutzutage. Die Gesetzgebung fordert ein auf Dämmschutz orientiertes Bauen, daher müssen moderne Neubauten sowie Sanierungen nach energetischen Standards zuverlässiger belüftet werden. Um eine ausreichende Belüftung zu erreichen, muss ein Lüftungskonzept erstellt und eingehalten werden (Schall von Lüftungsgeräten reduzieren).

Wann ist eine dezentrale Lüftungsanlage notwendig? Wenn Sie:

  • keine Zeit haben, alle zwei Stunden Ihre Räume zu lüften
  • einen Neubau nach energetischen Kriterien planen oder bereits gebaut haben
  • Ihre Fenster zum Lärm- oder Einbruchsschutz nicht oft öffnen
  • Heizenergie sparen möchten (Lüftungssteuerung)
  • Pollen, Gerüche, Feinstaub oder andere Schadstoffe aus Ihrer Raumluft filtern möchten
  • verlässlich Feuchtigkeit abgetragen haben wollen, um Schimmelbildung zu vermeiden
  • eine hohe Luftqualität wünschen

 Funktionsprinzip von dezentralen Lüftungsgeräten

Luftbude-Tipp: (KfW) Profitieren Sie bei der Anschaffung Ihrer dezentralen Lüftungsanlage von lukrativen Förderprogrammen. Sehen Sie auch: Unser Kostenbeispiel für Ihr Haus 
Kosten für dezentrale Lüftungsanlagen

Richtiges Lüften ist wichtig und zeitaufwändig. Da eine derartig häufige intensive Lüftung meist unmöglich ist, sind in vielen Fällen Lüftungsanlagen sinnvoll (Vergleich Lüftungsanlagen). Wir helfen Ihnen gerne, bei der Suche nach Ihrem passenden Lüftungsgerät. Kontaktieren Sie uns und wir gehen gemeinsam Ihren Grundriss sowie Ihre individuellen Anforderungen gemeinsam durch (Lüftungszubehör).

Kontaktieren Sie uns
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Auf diese Fragen finden Sie in unserem Lüftungsratgeber Antworten:

Wie lüftet man richtig im Badezimmer und in der Küche?

Wasserdampf vom Kochen, Duschen oder Baden: in Küche und Bad herrscht oft eine höhere Luftfeuchtigkeit als in anderen Räumen. Lüften Sie in diesen Räumen daher unbedingt öfters und je nach Bedarf, d.h. dass Sie große Feuchtespitzen gleich abtransportieren und nach einer halbstündigen Pause nochmals intensiv nachlüften sollten.

Hinweis: Besonders Küche und Badezimmer sind aufgrund der Feuchtespitzen anfällig für Schimmel. Hier reicht die manuelle Fensterlüftung oftmals nicht aus, um ein ausreichendes Abtragen der Feuchtigkeit zu garantieren. Abluftanlagen unterstützen Sie, indem feuchte Abluft nach draußen abtransportiert wird.

Entweder weil die Bewohner durch ihre Arbeit nicht da sind oder, weil das Wissen zum effektiven Lüften hierzu fehlt. Wir klären Sie auf, damit in Ihren Räumen keine „dicke Luft“ herrscht und Feuchteschäden sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schimmel keine Chance haben.

Achtung: Da Sie Ihren Wohnraum bewohnen, reicht eine reduzierte Lüftung oder eine bloße Lüftung zum Feuchteschutz nicht als verlässlicher Schutz vor Feuchteschäden und Schimmelbildung aus. Ihr Neubau sollte daher bei der Lüftungsplanung wenigstens auf Nennlüftung ausgelegt werden (Sehen Sie hierzu den Ratgeber zur DIN 1946-6 und den Lüftungsstufen).

 



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