Luftauslässe bei einer Wohnraumlüftung

Luftauslässe (oder auch Luftdurchlässe) sind unerlässlich für die Zuluft und Abluft in Klima- und Lüftungsanlagen. Sie werden in Böden, Wänden und Decken eingebaut. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen. Für Wohnräume sollte vor allem darauf geachtet werden, dass diese geräuscharm und ohne Zugerscheinungen realisiert werden kann. Darüber hinaus fügen sie sich in die jeweilige Umgebung ein, wenn ihr Design richtig zur Fassade ausgewählt wird. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über Luftauslässe für eine Wohnraumlüftung, welche Arten es gibt und was beim Einbau zu beachten ist.

Was sind Luftauslässe?

Luftauslässe sind Zu- und Abluftauslässe in Decken-, Böden- und Wandöffnungen eines Gebäudes. Sie sind mit einem Luftleitungsnetz (Rohre) der Wohnraumlüftung verbunden. Sie werden in verschiedenen Geometrien und Ausführungen eingebaut. Die Unterschiede der einzelnen Modelle liegen in der Art, wie sie die Luftführung im jeweiligen Raum beeinflussen.

Funktionsprinzip von Luftauslässen

An den Luftauslässen einer Wohnraumlüftung wird der Luftaustausch für die Räume realisiert. Hierüber wird Zuluft zu und die verbrauchte Luft (Abluft) abgeführt. Idealerweise sind Luftauslässe im Raum zugfrei verbaut, optisch kaum wahrnehmbar und vor allem leise.

Einflussfaktoren bei der Auswahl von Luftauslässen

Architektonische, physikalisch-technische sowie wirtschaftliche Aspekte bilden wichtige Auswahlkriterien für den richtigen Luftauslass. Darüber hinaus spielt der subjektive Geschmack im häufig eine ebenso große Rolle. Dabei sind die ästhetischen Anforderungen der Architekten und Planer mit den technischen Funktionen, die durch Designer und Konstrukteure für den Luftauslass konzipiert wurden, in Einklang zu bringen.

Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf die Auswahl eines Luftauslasses:

  • Raumhöhe
  • akustische Vorgaben
  • variable Volumenströme
  • konstante Volumenströme
  • Turbulenz der Lufteinbringung (turbulente Mischlüftung, turbulenzarme Verdrängungslüftung)
  • für Heiz- und im Kühlfall
  • Anforderungen an kühle Luft
  • Stelle des Luftauslasses (Decke, Wand, Boden)
  • Einstellung der Ausblasrichtung der Luft (verstellbarer Luftauslass, nicht verstellbarer Luftauslass)

Luftauslässe für Zu- und Abluft

Der Luftauslass für die Zuluft ist die Schnittstelle zwischen Wohnraumlüftung und dem zu belüftenden Raum. Dabei ist er nicht nur ein dekoratives Gestaltungselement zur Abdeckung der Öffnung in einer Wand, in einem Fußboden oder in einer Decke, sondern er muss die Zuluft im Raum so koordinieren, dass Temperaturschichtungen und strömungsstagnierende Bereiche vermieden werden. Zudem sollte die Luft gleichmäßig verteilt werden und es dürfen keine Zugerscheinungen durch eine zu starke Kanalisierung des Luftstroms in den Räumen auftreten.

Es gibt verschiedene Durchlasstypen für Zuluft. Eine Vorauswahl kann anhand der sogenannten Luftwechselzahl vorgenommen werden. Die Luftwechselzahl gibt an, wie oft die Raumluft innerhalb einer Stunde ausgewechselt werden soll.

Auswahlkriterien:

  • bis n = 5: nahezu alle Zuluftauslässe möglich
  • n > 5 bis n = 15: Deckenluftdurchlässe und Schlitzdurchlässe
  • n > 15 bis n = 30: Drallauslässe

Für Zuluftauslässe werden dabei verschiedene Einsatzgebiete unterschieden:

  • turbulente Mischlüftung (Verdünnungsströmung)
  • turbulenzarme Verdrängungslüftung (Quelllüftung, Schichtlüftung)

Turbulente Mischlüftung (Verdünnungsströmung):

Bei dieser Art der Lüftung vermischt sich die Zuluft mit der Raumluft. Die turbulente Mischlüftung entsteht, wenn die in den Raum einströmende Luft mit starker Induktionswirkung und hoher Geschwindigkeit durch ein Luftauslass eingeblasen wird. Dabei wird die Raumluft von der Zuluft induziert (angesaugt), die aus dem Luftauslass in den Raum einströmt, sodass sie sich mit ihr vermischt. So werden Verunreinigungen verdünnt und gleichmäßig im Raum verteilt. Deshalb wird diese Art von Lüftung auch Verdünnungsströmung genannt.

Bei der turbulenten Mischlüftung befinden sich die Luftauslässe in der Decke oder in der Wand. Hauptsächlich werden Drallauslässe, Düsen, Gitter, Tellerventile, Schlitzauslässe und Lüftungsgitter mit verstellbaren oder starren Lamellen dafür verwendet.

Eine Unterart der turbulenten Mischlüftung ist die Strahllüftung, auch örtliche Mischlüftung genannt. Bei ihr strömt die konditionierte Luft unmittelbar zum Menschen, der sich im Raum aufhält. Hierfür werden beispielsweise Fußbodenauslässe verwendet. In Konzerthallen und Vorlesungssälen werden Sonderformen wie Stuhlfußauslässe eingesetzt.

  • Drallauslässe:

  • Bei diesen Luftauslässen strömt die Zuluft drallförmig in den Raum, wobei eine hohe Induktionswirkung gegeben ist. Dadurch kann sich die Zuluft effizient und schnell mit der Raumluft vermischen. Drallauslässe eignen sich besonders gut für einen schnellen Austausch eines großen Luftvolumens sowohl in großen als auch in kleinen Räumen. Sie kommen als Wand-, Boden- und Deckenauslässe zum Einsatz. Am häufigsten werden diese Luftauslässe in der Wohnraumlüftung jedoch im Deckenbereich verwendet. So sind durch die Vermischung oberhalb des Raums hohe Temperaturdifferenzen zwischen der Zuluft und der Raumluft möglich. Darüber hinaus lassen sich je nach Hersteller die sich drehenden Leitschaufeln am Luftdurchlass, die der ausströmenden Luft die Richtung vorgeben, für den Kühlfall oder Heizfall einstellen.

    Eine Unterart der Drallauslässe sind die Stufendralldurchlässe, die in Hohlraumböden und Doppelböden eingebaut werden.

  • Lüftungsgitter:

  • Die kostengünstigste und einfachste Art, Luft im Raum zu verteilen, ist ein Luftauslass in Form eines Lüftungsgitters. Werden Lüftungsgitter im Boden eingesetzt, muss die Geschwindigkeit der Luft (= Druckaufbau) weniger als 1,5 m/s betragen. Werden sie in Decken oder Wänden eingesetzt, sollte die Ausströmgeschwindigkeit nach Bedarf eingestellt werden. Durch ihre niedrige Induktions- und Strahlwirkung wird mit Lüftungsgittern jedoch keine zusätzliche Erhöhung der Raumluftqualität erzeugt. Lüftungsgitter eignen sich für Lüftungskanäle mit rundem und eckigem Querschnitt.

  • Wanddurchlässe mit Düsen:

  • Bei dieser Art von Luftauslässen lässt sich der Luftstrahl durch verschiedene Einstellmöglichkeiten optimal in den Raum bringen. Dabei kann die Düsenplatte für eine erhöhte Luftkapazität im oberen Teil so geklappt werden, dass sich ein Spalt öffnet.

  • Kanalluftauslässe mit Düsen:

  • Diese Luftauslässe einer Wohnraumlüftung werden dann eingesetzt, wenn eckige Kanäle oder runde Luftleitungen direkt im Raum integriert werden müssen. Die Düsen lassen sich um 360° drehen, sodass sich die Luftführung in jede individuell gewünschte (vertikale und horizontale) Ausblasrichtung einstellen lässt. Durch die aerodynamisch geformten Düsen ergibt sich für die Mischluftströmung ein erhöhter Induktionseffekt.

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Zentrales Deckengerät

  • effiziente Be- und Entlüftung
  • Energiesparend
  • Sommer Bypass
  • Tellerventile

  • Diese Ventile bestehen aus einem Ring, unter dem sich ein Ventilteller befindet, der je nach Volumenstrom eingestellt werden kann. In diesem Luftauslass strömt die Luft vertikal auf den Teller, um sich um ihn herum zu verteilen. Tellerventile werden in Wohnhäusern häufig in Nassräumen zur kontrollierten Wohnungslüftung eingesetzt. Sie sind kostengünstig und lassen sich einfach einbauen.

  • Schlitzdurchlässe:

  • Diese Art von Lüftungsauslässen gewährleisten eine effektive Luftverteilung. Sie sind sehr gut einstellbar. Ihre Luftführung lässt sich auch nachträglich regulieren. Schlitzdurchlässe werden häufig in Räumen mit einer Deckenhöhe von 2,60 bis 4,00 m verwendet.

  • Weitwurfdüsen:

  • Diese Zuluftauslässe für die Mischluftströmung verteilen die Luft weit in den Raum hinein. Deshalb werden sie für große Räume eingesetzt. Sie arbeiten sowohl im Kühl- als auch im Heizbetrieb und können manuell oder elektrisch verstellt werden.

  • Multifunktionsdurchlässe:

  • Diese Luftauslässe werden in Luft-Wasser-Klimasystemen sowohl zur Kühlung als auch zur Erwärmung der Raumluft sowie zur Außenluftversorgung verwendet.

  • Lüftungsventile:

  • Lüftungsventile finden hauptsächlich in kontrollierten Wohnungslüftungssystemen Verwendung. Diese gibt es sowohl in Ausführungen für die Zuluft als auch für die Abluft. Wenn sie richtig angeordnet werden, kommt es durch die geringen Luftmengen im System bei der erzeugten Mischluftströmung nicht zu Luftführungsproblemen.

Ratgeber Luftauslässe - Bringen Sie frische Luft in die Bude

Turbulenzarme Verdrängungslüftung (Quelllüftung, Schichtlüftung):

Die turbulenzarme Verdrängungslüftung, auch Quelllüftung oder Schichtlüftung genannt, wird durch Luftauslässe für die Wohnraumlüftung mit einem geringen Turbulenzgrad ermöglicht. Dabei strömt die Zuluft durch den jeweiligen Luftauslass mit einer geringen Geschwindigkeit von weniger als 1 m/s aus, sodass die verbrauchte Raumluft aus ihrem Aufenthaltsbereich langsam verdrängt wird. Im Komfortbereich beträgt die Luftgeschwindigkeit 0,2 m/s und mehr. Allerdings sollte die Zuluft in Bodennähe mit einer Untertemperatur von maximal 5 K eingebracht werden. Bei feinen Austrittsöffnungen wie beim Quellluftdurchlass und einer Lochdecke entstehen nur geringe Turbulenzen und eine Laminarströmung kann sich dabei einstellen.

Bei der Verdrängungsströmung ist im Gegensatz zur turbulenten Mischlüftung immer eine Konzentration von Verunreinigungen und ein Temperaturgefälle vorhanden. Werden die Luftdurchlässe für die Quelllüftung richtig geplant, lässt sich im Aufenthaltsbereich eine behagliche Raumluft feststellen.

  • Quellluftdurchlässe:

  • Diese Art von Luftdurchlässen gewährleisten, dass keine Turbulenzen der Zuluft entstehen. Damit gibt es keine Zugerscheinungen. Wenn die Wohnraumlüftung auch mit einer Kühlfunktion arbeitet, ist die turbulenzarme Verdrängungsströmung besonders gut geeignet. Die Luftauslässe für die Wohnraumlüftung werden platzsparend in Einrichtungsgegenständen, im Raum oder im Wandbereich integriert.

  • Lochdecken:

    Lochdecken, auch Akustikdecken genannt, arbeiten nach dem gleichen Strömungsprinzip wie Quellluftdurchlässe.

  • Luftauslässe für die Abluft:

  • In geschlossenen Räumen sollte die eingebrachte Zuluft durch Abluftauslässe wieder abgesaugt werden. Ansonsten würde ein Überdruck im Raum entstehen. Dabei wird der Auslass für die Abluft nach Größe und Typ so ausgewählt, dass der maximal zulässige Geräuschpegel entsprechend dem gewünschten Volumenstrom eingehalten wird. Abluftauslässe gibt es ohne und mit Luftmengeneinstellung. Häufig werden aufgrund des gleichen Erscheinungsbildes Zuluftauslässe wie Decken- und Bodenauslässe, Lüftungsgitter und Lüftungsventile eingesetzt. Lüftungsventile gibt es jedoch auch speziell als Abluftauslass. Darüber hinaus lassen sich auch Schlitzeinsätze beispielsweise in einer Schattenfuge in der Decke einsetzen. Da ihre Öffnungen nicht sichtbar sind, werden sie oftmals als die beste Möglichkeit angesehen.

    Achtung: Die Lage der Abluftauslässe sollte so gewählt werden, dass die Zuluft nicht sofort wieder abgesaugt wird, damit keine unnötigen Kosten und Energieverluste entstehen.

  • Wetterschutzgitter:

  • Am Ausgang des Luftkanals für die Außenluft werden für die Luftfortführungen sogenannte Wetterschutzgitter eingesetzt. Sie sind so konzipiert, dass sie vor dem Eindringen von Tieren und Laub schützen. Je nach Einsatzort sind Wetterschutzgitter mit profilierten und wasserabweisenden Lamellen ausgestattet, die sich für den Einbau in Außenwände in einem umlaufenden Rahmen befinden. Um zusätzlich die Luftmenge zu regulieren, werden manchmal Jalousieklappen und Wetterschutzgitter miteinander kombiniert. Wetterschutzgitter sind für Abluft und Zuluft geeignet.

    Wetterschutzgitter für Schrägdächer können unauffällig eingesetzt werden, da bei ihnen der Wasserauffangkasten und die sichtbare Gitterfläche eine funktionelle Einheit bilden. Der wasserdichte Wasserauffangkasten verfügt zur Befestigung am Dachsparren über einen stabilen, speziell geformten Auflagerahmen, in dem horizontal angeordnete und mit einem Schutzgitter unterlegte Lamellen eingebracht werden.

  • Überströmungsluftauslässe:

  • In modernen Häusern werden kontrollierte Wohnungslüftungen auch als Abluftanlage eingebaut, bei der die Luftströmung zwischen den Räumen der Überström-, Zuluft- und Abluftzone nicht durch geschlossene Innentüren behindert werden darf. Hierfür sollte jeder Raum über richtig dimensionierte und unverschließbare Überströmluftauslässe verfügen, bei denen die Luft von außen über Zuluftauslässe (zentral) oder durch Außenluftdurchlässe (dezentral) zugeführt wird. Dabei gibt es unterschiedliche Überströmmöglichkeiten, beispielsweise durch Überströmelemente in der Wand, Überströmgitter in den Türen, Rohre mit Klappe, Schlitze unter Türblättern oder Fugen zwischen Türzarge und Wand.

  • Luftauslässe mit Induktion

  • Jeder Luftauslass bewirkt eine Induktion der Raumluft. Bei Induktions-Luftauslässen erfolgt die Induktion im Inneren. Die Geräte sind so aufgebaut, dass die induzierte Raumluft durch einen Wärmetauscher strömt. Von dort aus strömt die gekühlte oder erwärmte induzierte Luft gemeinsam mit der Außenluft wieder in den Raum. Dadurch können höher thermische Leistungen erzielt werden als mit Luftdurchlässen ohne Induktion.

Hygiene der Luftauslässe

Ein Luftauslass, ganz gleich ob für Zuluft oder Abluft, sollte immer leicht zugänglich sein, um regelmäßig gereinigt werden zu können. Falls ein Luftauslass beispielsweise mit einem Vlies abgedeckt ist, so sollte das Vlies austauschbar sein. Darüber hinaus sollten keine Partikel oder Gegenstände in die Zuluft gelangen, um die Qualität der Luft nicht zu mindern.

Planung von Luftauslässen

Die Platzierung, die Anzahl und der Typ der Luftauslässe für eine kontrollierte Wohnraumlüftung sollten sorgfältig ausgewählt werden, damit sich ein ganzheitlicher Luftaustausch ohne Zugerscheinungen einstellt. Dabei steht die Zuluftführung im Mittelpunkt. Bei einer sitzenden Tätigkeit empfinden viele Menschen je nach Temperatur, Luftströmungen im Raum ab einer Geschwindigkeit von 0,2 m/s als zugig. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die empfohlenen maximalen Volumenströme für die verwendeten Ventile nicht überschreiten. Beachten Sie dabei vor allem auch den entsprechenden Druckaufbau des Lüftungsventilators sowie die eingestellte Lüftungsintensität, um Zugerscheinungen entsprechend regulieren zu können.

Integrierte Winddrucksicherungen sorgen in Lüftungsanlagen mit dezentralen Außenwandventilen zusätzlich für eine zugfreie Frischluftzufuhr von außen. Dabei gilt zu beachten, dass Zulufttemperaturen von mehr als 6 °C unterhalb der Raumtemperatur als unbehaglich kalt wahrgenommen werden. In dezentralen und zentralen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung tritt die Frischluft wärmer ein, da hier die Wärme der Raumluft übertragen werden kann. Dadurch wird die Raumauskühlung verhindert.

Einbau von dezentralen Zuluftventilen

Außenwandventile sind besonders wirksam, wenn sie im oberen Bereich der Außenwand (vorzugsweise rechts oder links neben einem Fenster) in einer Höhe von 2 bis 2,2 m montiert werden. Die einströmende Luft wird von der in der Raumluft zirkulierenden Heizungsluft erwärmt und anschließend ohne Zugerscheinungen weitergeleitet. Die verbauten Luftdurchlässe der Wohnraumlüftung sollten gleichmäßig verteilt sein. Dabei darf der Luftaustritt jedoch nicht durch Möbel oder Gardinen verdeckt sein. Über Liege- und Sitzflächen sollte kein Luftauslass installiert werden. Auf Grundlage der Luftmengenberechnung nach DIN 1946 Teil 6 sollte die Luftwechselrate errechnet werden, um die Anzahl der benötigten Luftauslässe zu bestimmen.

Einbau von Abluftventilen

Für die Abfuhr der Abluft aus WC, Küche und Bad lassen sich vor allem Wandventile unterhalb der Decke oder direkt Deckenventile einsetzen. Dabei sollte die Absaugung der verbrauchten Luft möglichst in der Nähe des Entstehungsortes von Gerüchen und Feuchtigkeit erfolgen.

Die Abluftventile sollten nicht über der Badewanne oder der Dusche installiert werden, um Zugerscheinungen zu vermeiden. Außerdem sollten die Ventile nicht durch Gegenstände oder Möbel zugestellt werden. Darüber hinaus sollten sie nicht unmittelbar in der Nähe der Kochstelle montiert werden, um eine übermäßige Verschmutzung der Lüftungsgeräte und Rohrleitungen zu vermeiden. Für Küchen ist nach DIN 1946 Teil 6 der Einsatz eines Abluftfilters mit der Mindest-Filterklasse G2 vorgeschrieben.

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